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Die Content Planung ist …

in erster Linie eine Frage der Struktur

Content PlanungEine strategische Herangehensweise an die Content-Planung ist eine eher langfristige Planung beim WordPress-Blog erstellen. Gerade dann, wenn man unterschiedliche Kanäle unter einen Hut bringen möchte oder muss. Grundvoraussetzung ist das sogenannte Große-Ganze (Big-Picture) immer im Auge zu behalten.

Wenn Du Struktur in Deinem Content hast, dann kannst Du Deine Themen sehr viel besser priorisieren und sehr viel mehr Klarheit für Deine Leser schaffen. Eine Klarheit die Dein Leser zwingend braucht. Denn findet Dein Leser oder Fan ein heilloses Durcheinander vor, dann ist er sehr schnell wieder weg.

Die Vorteile einer strategischen Content-Planung:

Wenn Du strategisch und mit einer festgelegten Struktur Deinen Content planst, dann hat das nicht nur für Deine Leser Vorteile. Es hat auch für Dich einige sehr große Vorteile, die von Bedeutung sind.

Die größten Vorteile für Dich:

  1. Das finden von neuen Content Ideen, fällt Dir deutlich leichter.
  2. Du denkst von der Story, dem Großen-Ganzen her und nicht vom Kanal.
  3. Deine Inhalte treffen sehr viel zielgenauer, Deine selbst definierten Ziel.

Alles beginnt mit der Zielgruppe die Du ansprechen möchtest.

Content Planung für Deine Zielgruppe

Am besten lässt sich das an einem Beispiel verdeutlichen. Angenommen Du möchtest einen Blog zum Thema „abnehmen“ aufsetzen. Dann ist natürlich Dein Hauptthema Abnehmen. Deine übergeordnete Zielgruppe sind somit auch Menschen die Gewicht verlieren möchten. Es macht aber auch einen Unterschied ob man nun 50gk Gewicht verlieren möchte. Oder ob man die über Weihnachten angefutterten 2 bis 3 kg verlieren möchte.

Um nun auch Deinen Content entsprechend zu ordnen und strategisch zu platzieren legst Du zunächst mal Deine Zielgruppe fest.

Im Mittelpunkt stehen immer die Interessen und Bedürfnisse Deiner Zielgruppe.

Mach nicht den Fehler Deine eigenen Interessen in den Mittelpunkt zu stellen. Denn wenn Deine Zielgruppe Dein Thema weniger interessant findet, dann geht Dir großes Potenzial verloren. Potenzial in Sachen Likes, Shares oder auch Kommentare Deiner Leser und somit geht Dir viel Reichweite verloren. Diese bekommst Du nur, wenn Du Dich in Deine Zielgruppe hineinversetzt. Deren Probleme, Wünsche oder Fragen verstehst. Und dann natürlich auch Deinen Content entsprechend darauf abgestimmt gestaltest.

Weiter geht es dann mit dem Redaktionsplan.

Ein strukturierter Redaktionsplan hat viele Aufgaben. Er dient Deiner Organisation in der zeitlichen Abstimmung, schafft Transparenz.

Um die einzelnen Themen aus der Themensammlung in den Redaktionsplan zu übertragen, muss man zunächst eine Kategorisierung vornehmen und legt somit die Struktur fest. Im zweiten Schritt dann legt man die zeitliche Abfolge fest.

Die wichtigsten Fragen der Content-Planung legt man wie folgt fest:

  1. Ist das Thema für meine Ziele relevant?
  2. Auf welches meiner Ziele fokussiert sich das Thema?
  3. Welche meiner potenziellen Käufer aus meiner Zielgruppe spreche ich an?
  4. Für welchen Berührungspunkt eignet sich das Thema?

All dies legt man im Redaktionsplan zunächst erst mal fest. Nach all diesen Überlegungen und Entscheidungen geht es jetzt zur Content-Planung und in die praktische Umsetzung. Klingt alles etwas kompliziert. Jedoch ist es sehr wichtig Struktur in der Content-Planung zu haben. Je besser Du hier strukturiert bist, umso besser finden sich Deine Leser auch auf Deinem Blog oder Deiner Webseite zurecht. Fühlt sich dein Leser auf deinem Blog wohl, so interagiert er auch gerne mit Dir. Was wiederum für mehr Reichweite sorgt.

Deine Content-Planung in der praktischen Umsetzung.

Genug Theorie, wie macht man das alles jetzt in der praktischen Umsetzung? Zunächst machst Du Dir Gedanken über die Bedürfnisse Deiner Zielgruppe. Überlege Dir, welche Probleme Deiner Zielgruppe sie am meisten beschäftigen. Welche Fragen Deine Zielgruppe am meisten brennen.

Mach Dir dafür auch Dein Userverhalten auf Deinem Blog zu Nutze. Das geht natürlich erst, wenn Du schon Besucher auf deinem Blog hast. Mit Hilfe der Webseiten-Analyse erhältst Du folgende Informationen Deiner Blog-Besucher:

  • Wie lange verweilt ein Besucher auf einem bestimmten Artikel Deines Blogs.
  • Welche Artikel werden besonders häufig besucht.
  • Oder auch wie viele Leser Deiner eMails öffnen auch Deine eMails.

Viele Blogbetreiber sind sich gar nicht Bewusst wie wertvoll solche Informationen sind. Mal angenommen Du hast einen Artikel welcher Dir die Hälfte Deiner Besucher über Google bringt. Jedoch ist die durchschnittliche Verweildauer Deiner Besucher auf dem Artikel gerade mal 20 Sekunden.

Dann weißt Du, dass Du in Google ein gutes Ranking hast und einiges an Traffic von Google bekommst. Du weißt aber auch, dass Deine Besucher sich für den Inhalt Deines Artikels nicht sonderlich zu interessieren scheinen. Denn den gesamten Artikel bekommt man nicht in 20 Sekunden auch ganz gelesen.

Was kannst Du in einem solchen Fall nun tun?

Die Überschriften sind eventuell schon so formuliert, dass in Google darauf geklickt wird. Somit würde ich an den Überschriften erst mal nicht verändern. Jedoch solltest Du vielleicht zuerst mal den ersten oder die ersten beiden Absätze neu formulieren. Dann achtest Du mal auf die Besuchszeit Deiner Besucher. Geht diese nun nach oben, dann bist Du auf dem richtigen Weg. Geht sie eher runter, dann ändere erneut Deinen Text. Das machst Du so lange, bis Du zufrieden mit den Ergebnissen bist. Solltest Du in dem Artikel etwas zum Kauf anbieten oder einen Newsletter Eintrag erzielen wollen, dann ist eine solche Optimierung natürlich besonders für Deine Ergebnisse wichtig.

Ideen sammeln, filtern und festlegen.

Dieser Prozess ist ein niemals endender Prozess. Damit Dir nie die Ideen ausgehen, legst Du Dir am besten ein Notizbuch zu und schreibst immer gleich auf, wenn Dir eine Idee in den Sinn kommt. Auch kannst Du natürlich auf Blogs die sich mit deinem Thema beschäftigen umschauen.

Hast Du eine Idee, dann kannst Du auch mal in Google-Trends schauen wie aktuell das Thema gerade ist. Und Du siehst dort auch ob das Thema gerade sogar eher noch an Aktualität dazu gewinnt oder sich wieder auf dem Absteigenden Ast befindet.

Ist der Trend noch ansteigend, wunderbar. Umsetzen, veröffentlichen und optimieren. Ist der Trend absteigend, lohnt es sich unter Umständen nicht mehr, hierzu noch einen Blog-Artikel zu schreiben.



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