Skip to main content

Online-Kurs erstellen und verkaufen: Anleitung

Online-Kurs erstellen und verkaufen: Ein Weg im Internet Geld zu verdienen und sich ein Online Business aufzubauen, ist es. Einen eigenen Online-Kurs zu erstellen und zu verkaufen. Worauf Du achten solltest und wie Du vorgehen kannst. Das wollen wir uns jetzt mal ganz genau anschauen.

Online Kurs erstellen und verkaufen - Anleitung

Inhaltsverzeichnis

Online-Kurs erstellen und verkaufen: „Wie baue ich einen Online-Kurs auf?“

Diese Frage bekomme ich gefühlt 100mal am Tag gestellt. Und nahezu 100mal kommen wir zu demselben Ergebnis: „Es fehlt die Grundlage“. Bevor man sich über das Erstellen eines eigenen Online-Kurses Gedanken machen kann. Sollte man sich Gedanken über die notwendige Grundlage machen. Du brauchst zuerst eine Traffic-starke Website.

Die meisten Menschen zäumen hier das Pferd von hinten auf. Sie erstellen zuerst einen Online-Kurs. Geben sich dafür auch wirklich richtig viel Mühe. Das ist schön so. Keine Frage. Doch sobald dann alles fertig ist, glauben die meisten auch. So jetzt kann es losgehen. Der Kurs steht, die Zahlungsabwicklung ist eingerichtet. Ein eMail-Programm hat man auch. Jetzt kommt doch der große Durchbruch.

Das kenne ich nur zu gut. Als ich meinen ersten Online-Kurs erstellt hatte, war ich felsenfest davon überzeugt, dass ich jetzt Millionär werde.

Doch es kam ganz anders. Nicht ein Verkauf hat stattgefunden. Das habe ich dann sogar noch zweimal wiederholt.

Online-Kurs erstellen und verkaufen: „Zuerst kommt die Grundlage“

Die Grundlage für jedes Online Business ist immer eine themenbezogene Website mit viel Traffic. Falls Du diese Grundlage noch nicht geschaffen hast? Dann beginne zuerst damit, Dir einen WordPress-Blog aufzubauen. Du findest alle wichtigen Informationen um Dir einen Traffic-starken Blog aufzubauen, unter der Kategorie „Bloggen – WordPress Anleitungen“ hier auf dieser Website.

Warum ist diese Grundlage so wichtig für Dich?

Der erste und wichtigste Schritt, Interessenten in Kunden zu verwandeln, ist der Aufbau von Vertrauen. Wenn Dir ein Interessent nicht vertraut, kauft er nicht. Deine Grundlage (WordPress-Blog) erfüllt somit idealerweise gleich zwei Aufgaben.

Aufgabe 1: Traffic (Interessenten)

Er hat möglichst viel Traffic und sammelt, wenn man es so sagen will, viele Interessenten für Dich ein. Hier wird oft die Behauptung aufgestellt: „Traffic kannst Du auch einkaufen“. Diese Behauptung ist sowohl richtig als auch falsch.

Gekaufter Traffic konvertiert viel schlechter als Google Traffic. Der ganz entscheidende Unterschied liegt hier Verhalten Deines Webseiten Besuchers. Der über Werbung eingefangene Traffic ist zunächst erst mal passiv. Er kommt mit dem Gedanken auf Deine Website: „Ja, mal schauen, was mir da geboten wird“. Der Traffic verhält sich erst mal passiv. Und muss erst mal davon überzeugt werden, dass er Dein Produkt auch braucht.

Google Traffic hingegen ist bereits aktiv, wenn dieser auf Deine Website kommt. Er hat bereits in Google aktiv nach einer Lösung gesucht. Und ist über die Keyword-Suche in Google auf Deine Website gekommen. Dieser Traffic ist aktiv und sucht. Dieser Traffic ist bereits davon überzeugt eine Lösung zu brauchen. Den musst Du nicht mehr überzeugen, diesem Traffic brauchst Du nur noch das passende Angebot machen.

Aufgabe 2: Vertrauen schaffen

Traffic allein reicht noch nicht. Wenn Du Traffic hast, was schon mal sehr gut ist. Dann liegt es an Dir Vertrauen aufzubauen. Das erreichst Du mit mehrwerthaltigem Content. Präsentiere Dich als Experte auf Deinem Gebiet. Viele die einen Online-Kurs verkaufen möchten, tun sich damit schwer die Inhalte des Kurses. Im Website Content zu veröffentlichen. Verständlich aber kontraproduktiv. Kunden kaufen nur, wenn sie von Dir und Deinem Experten-Wissen überzeugt sind. Mit anderen Worten Vertrauen zu Dir haben.

Nehmen wir einfach mal ein Beispiel: Stell Dir vor, Du möchtest eine Jacke kaufen. Gehst in eine Boutique und statt Jacken auf dem Kleiderständer. Sind hier nur Bilder an den Kleiderbügeln. Es dürfte schwer werden einen Verkauf zu erzielen. Hängt hingegen die Jacke dort. Und Du kannst diese zur Probe mal anziehen. Du kannst sie in Deinen Händen fühlen. Dich von der Qualität überzeugen. Dann ist ein Verkauf doch sehr viel wahrscheinlicher geworden.

Genauso verhält es sich auch mit Deinem Online Kurs. Kann Dein Interessent gewissermaßen schon mal einen Blick in Deinen Online-Kurs werfen. Dann kannst Du auch überzeugen und das notwendige Vertrauen schaffen.

Online-Kurs erstellen und verkaufen - Online Kurs erstellen

Online-Kurs erstellen und verkaufen: „Wie erstelle ich einen Online Kurs?“

Die Erstellung eines Online-Kurses besteht immer aus (1) + 4 Bestandteilen.

  1. + (Grundlage schaffen)
  1. Kurs Planung
  2. Struktur Erstellung
  3. Inhalte erstellen
  4. Vertrieb

Dass wir noch bevor wir mit dem Erstellen eines Online Kurses beginnen, eine Online Business Grundlage in Form eine WordPress-Blogs benötigen. Das haben wir ja bereits geklärt. Wer ein ernsthaftes Online Business aufbauen möchte. Wird diesen Schritt auch gehen. Bevor er dann mit dem eigentlichen Business beginnt. Das war jetzt zumindest erst mal etwas Info vorab. Denn hier in diesem Beitrag geht es eigentlich darum, einen Online-Kurs erstellen und verkaufen zu wollen. Legen wir somit also los.

Schritt 1: Die Planung (Online-Kurs erstellen)

Jetzt zeigt sich der unbezahlbare Vorteil, wenn bereits eine gute Grundlage mit reichlich Traffic aufgebaut wurde. An Interessenten mangelt es Dir nicht mehr. Und über beispielsweise Kommentare kennst Du bereits Deine Zielgruppe etwas. Du kannst somit schon mal einschätzen, was Deine Blogleser brauchen könnten. Wenn Du ganz sicher gehen möchtest, kannst Du beispielsweise eine Umfrage auf Deinem WordPress-Blog durchführen.

Der beste Weg ist mit zukünftigen Kunden zu sprechen. Deren Bedürfnisse ausfindig zu machen. Beispielsweise in einem Gespräch am Telefon oder auch in einem Chat per WhatsApp. Wenn Du herausgefunden hast, was Deine Zielgruppe thematisch wünscht oder braucht. Dann kannst Du mit der eigentlichen Planung beginnen.

Die unterschiedlichen Lerntypen gilt es zu berücksichtigen

Jeder Mensch lernt anders und auf seine ganz eigene Art und Weise. Es gibt diejenigen die alles immer zuerst anfassen müssen. Anderen reicht es einfach zuzuhören. Wieder andere müssen es zuerst sehen. Man unterscheidet hier in vier verschiedene Gruppen:

  • Visueller Lern-Typ
  • Auditiver Lern-Typ
  • Haptisch motorischer Lern-Typ
  • Kommunikativer Lern-Typ

Bei der Erstellung eines Online-Kurses sollten möglichst viele unterschiedliche Lern-Typen angesprochen oder berücksichtig werden. Man hat nun die Möglichkeit auf verschiedene Online-Kurs-Arten zuzugreifen oder eine Kombination aus den Kurs-Arten zu erstellen.

In jedem Online-Kurs geht es immer darum, Wissen zu transferieren. Das Wissen muss von Dir zu Deinem Kunden übertragen werden.

Die Möglichkeiten für Wissenstransfer:
  • Text
  • Grafiken
  • Audio
  • Video
Die Möglichkeiten der Bereitstellung:
  • Login Bereich (digital)
  • DVD (physisch)
  • eBook (digital)
  • Buch (physisch)
  • eMail (digital)

Der Online Kurs als Login Bereich

Der Login Bereich ist die klassische Variante eines digitalen Infoprodukts. Den findet man auf jeden Fall am häufigsten. Der interne Bereich ist in der Regel in Form von Lehrvideos gestaltet. Die systematisch das Thema aufbereiten und so das Wissen zum Käufer transferieren. Leider ist es häufig so, dass nur noch Videos gezeigt werden.

Ich muss ganz ehrlich sagen, für mich sieht das immer so aus, als hätte man sich nicht besonders viel Mühe gegeben. Man klatscht einfach ein paar Videos in die Inhalte und das war es dann.

Zu empfehlen ist hier Videos und Text zu verwenden oder Audios und Text. Auch sollte der Text gut aufbereitet sein. Bilder, Links gehören hier ebenso dazu, wie auf einer gut aufbereiteten Website.

Das macht gleich einen sehr viel besseren Eindruck. Der Kunde empfindet es als eine wesentlich höhere Qualität und man spricht auch gleich mehrere Lerntypen an.

Vorteil ist, Du kannst die Inhalte ständig überarbeiten und immer auf dem neuesten Stand halten. Somit bietest Du Deinem Kunden einen größeren Nutzen.

Der Kurs als DVD

Statt einem Login Bereich der lediglich online zugänglich ist, kannst Du natürlich auch eine DVD erstellen und diese Verkaufen. Die Inhalte werden dann ganz genauso erstellt, wie bei einem Login Bereich. Oder Du gestaltest ein 1 bis 2 stündiges Video.

Nachteil hier ist, Du kannst keine Veränderungen mehr vornehmen. Wenn die DVD gebrannt und verschickt worden ist. Vorteil ist jedoch, der Kunde hält etwas in den Händen.

Das Wissen als eBook

Das eBook stammt noch aus den Anfängen. Man kann es zwar heute immer noch verkaufen. Doch der Verkauf wird zunehmend schwieriger. Das klassische eBook ist heute viel ein sogenanntes Freebe und wird verschenkt. Verkaufen kann man es beispielsweise noch über Amazon. Sonst sieht man es nur noch sehr selten.

Wissenstransfer über ein Buch

Bücher sind natürlich nach wie vor gefragt und stehen immer noch hoch im Kurs. Werden heute gerne verwendet um den Bekanntheitsgrad zu steigern. Ein Buch zu schreiben, ist auch heute noch etwas Besonderes.

Der Online Kurs als eMail (Kurs)

eMail-Kurse sieht man heute auch nur noch selten. Es sei denn als Freebe, um eMails einzusammeln. Verkaufen lassen sich eMail-Kurse nur noch schwer, weil die Technik hier sich weiter entwickelt hat. Möglich ist es noch, jedoch nicht mehr ratsam.

Schritt 2: Strukturierte Inhalte (Online-Kurs erstellen)

Gut strukturierte Inhalte sind enorm wichtig für den Erfolg. Je besser Deine Inhalte aufgebaut sind und je größer der Lerneffekt für Deine Kunden ist. Umso besser fällt Dein Kundenfeedback aus. Je begeisterter ein Kunde ist, umso wahrscheinlicher empfiehlt er Deinen Online-Kurs auch weiter. Empfehlungen sind enorm wichtig für den Vertrieb.

Du solltest Dir natürlich auch Gedanken darüber machen wie tief Du in die Materie eintauchen möchtest. Welches Ziel hat Dein Online-Kurs. Welches und wie viel Wissen soll transferiert werden. Wozu soll Dein Kunde nach dem Online-Kurs in der Lage sein?

Was man an dieser Stelle erwähnen sollte ist, dass die Abbruchrate recht groß ist. Dem kannst Du entgegenwirken, indem Du Deine Inhalte spannend gestaltest.

Ich verrate Dir hier an dieser Stelle ein Geheimnis. Gestalte Deine Inhalte möglichst kurz, präzise und abwechslungsreich. Nutze möglichst alle Lernmaterialien wie Videos, Audios, Texte und Grafiken (Statistiken und Bilder). So holst Du jeden Lern-Typ ab. Und lasse Deine Kunde ganz gezielt Aufgaben erledigen. Damit sie auch eine zu Ihnen passende und eigene Strategie entwickeln können. Diesen Umsetzungsprozess kannst Du noch durch ein ganz individuelles Feedback oder Gruppenfeedback verstärken.

Schritt 3: Technik einrichten (Online-Kurs erstellen)

Nachdem wir nun das Online-Kurs-Thema festgelegt haben, eine grobe Strukturierung vorgenommen haben, benötigen wir jetzt zuerst noch die ganze Technik. Du brauchst einen internen Bereich, zudem ein Kunde nur dann Zugang bekommt, wenn er auch bezahlt hat.

Dafür gibt es sogenannte Fullservice-Plattformen. Ich arbeite hier mit Digimember und Digistore24. Es gibt natürlich auch hier weitere Anbieter. Für mich jedoch haben sich diese beiden Plattformen als die besten erwiesen.

Digimember regelt alles Interne

Bei Digimember handelt es sich um ein ganz einfach zu installierendes WordPress-Plugin. Downloaden, installieren und fertig. Logisch ist, dass Deine Webseite natürlich mit WordPress erstellt wurde. Um diese Plugin auch nutzen zu können.

Du kannst Digimember hier Downloaden.

Mit Digimember erstellst Du den internen Bereich Deines Online-Kurses. Du bestimmst selbst, wie, wann und in welcher Reihenfolge die Kursinhalte für Deine Kunden freigeschaltet und sichtbar werden. Ob täglich, wöchentlich oder monatlich für deinen Kunden neue Inhalte sichtbar werden oder gleich alles auf einmal. Du hast somit alle Möglichkeiten. Du kannst einen Abo-Bereich erstellen. Oder auch einen Kurs mit einmaliger Zahlung und somit auch gleich alles sichtbar machen. Mit Digimember hast Du unbegrenzte Möglichkeiten. Du kannst sogar von Dir bestimmte eMails versenden, wenn der Kursteilnehmer ein bestimmtes Video angeschaut oder einen von Dir bestimmten Text gelesen hat. So dass er diese Mail erst dann erhält, wenn er eine von Dir bestimmte Handlung vorgenommen hat.

Das macht dieses Tool enorm stark und ganz besonders flexibel. Und Du hast die Möglichkeit Deinen Kunden auch ein ganz besonderes Kurs-Erlebnis zu bieten.

Digistore24 regelt alles Externe

Über Digistore24 wird die Zahlung für Deine Kunden abgewickelt. Digistore24 regelt für Dich alles was sich nicht auf Deiner Webseite oder in Deinem internen Bereich abspielt. Digistore24 wickelt die Zahlung für Dich ab. Kontrolliert auch, falls Du ein Abo betreibst, die Zahlungen Deiner Abo-Teilnehmer für Dich. Sollte ein Kunde jetzt nicht mehr zahlen können oder wollen. Dann sperrt Digistore24 für diesen Abonnenten automatisch Deine Inhalte.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Digistore24 über eine riesige Zahl an sogenannten Affiliates verfügt. Du hast somit die Möglichkeit, wenn ein Affiliate Dir durch seine Empfehlung einen neuen Kunden liefert. Eben diesem Affiliate eine Provision zukommen zu lassen. Auch diese Verwaltung übernimmt Digistore24 komplett für Dich.

Vor- und Nachteile der Fullservice-Plattformen
Vorteile
  • Deine Registrierung ist kostenlos (gilt für beide)
  • Dir entstehen nur Kosten bei einem Verkauf (Digistore24)
  • Jährliche gebühren bei Freischaltung aller Funktionen (Digimember)
  • Du benötigst keine Programmier-Kenntnisse
  • beide Plattformen sind recht einfach einzurichten
  • Die Systeme entwickeln sich ständig weiter und somit bleibst Du immer auf dem neuesten technischen Stand
Nachteile
  • Dir entstehen Kosten
  • Du bist von der Preisgestaltung der Plattformen abhängig

Die Nachteile habe ich hier aufgelistet, weil diese häufig genannt werden.

Ich persönlich bin hier der Meinung, dass es sich hier nicht wirklich um Nachteile handelt. Der technische Aufwand, den man betreiben muss, um den Service der Plattformen selbst abzuwickeln. Ist im Vergleich um ein vielfaches höher. Man muss dazuhin noch programmieren können. Bei Digimember ist eine jährliche Gebühr fällig und bei Digistore24 fallen nur bei einem Verkauf Gebühren an. Beides zahle ich gerne. Insbesondere weil ich dann mir all dem keinerlei Aufwand mehr habe. Doch es muss jeder für sich entscheiden, was ihm was wert ist.

Schritt 4: Inhalte erstellen (Online-Kurs erstellen)

Hast Du alles Vorangegangene eingerichtet, kann es auch schon mit der Erstellung der Inhalte losgehen.

An dieser Stelle möchte ich Dir einen wirklich gut gemeinten und wichtigen Rat mit auf Deinen Weg geben. Jetzt zeigt es sich, wie wichtig es ist einen gut besuchten WordPress-Blog zuerst aufgebaut zu haben. Noch bevor man sich über die sogenannte Monetarisierung überhaupt Gedanken macht.

Ich kenne so viele Kurs-Projekte. Die vom Kurs-Hersteller mit viel Enthusiasmus, Engagement und Mühe erstellt worden sind. Der Hersteller selbst ganz begeistert war. Doch leider zeigten sich im Vertrieb dann erst riesige Probleme. Häufig kam es sogar vor, dass der Kurs dann kein einziges mal verkauft werden konnte.

Was ist hier schiefgelaufen?

Der Kurs wurde am Kunden vorbeientwickelt. Wir Experten sehen die Dinge oftmals anders. Wir haben einfach eine andere Brille auf. Ein Online-Kurs muss auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sein. Auch wenn wir Experten oftmals denken, wir wissen ganz genau, was der Kunde braucht. So muss dies nicht auch der Realität entsprechen.

Ich empfehle Dir, zuerst Deine Blog-Leser anzusprechen. Frag direkt nach, was sie sich wünschen, wo Ihre Probleme liegen. Du kannst hier ganz direkt sein. Frag einfach nach, was sie kaufen würden. Für die Frage wird man sich bei Dir sogar bedanken. Denn es gibt Deinem Leser das Gefühl. Da ist jemand, der sich endlich mal um mich kümmert. Der mir nicht nur was verkaufen will, sondern sich meiner Probleme annimmt. Und mir dann genau das liefert, was ich auch wirklich brauche.

Such Dir somit wenige Deiner Leser und baue mit Ihnen gemeinsam Deinen Kurs auf. Arbeite mit Ihnen zusammen und ganz wichtig, gehe auf deren Bedürfnisse ein. Du kannst Ihnen sogar die Entscheidung überlassen, wie Du Deinen Online-Kurs benennen sollst.

Du wirst überrascht sein. Wie weit das manchmal, von Deiner jetzigen Vorstellung entfernt ist. Du wirst am Ende jedoch extrem Dankbar dafür sein. Weil Du am Ende einen Online-Kurs hast, der Deine Kursteilnehmer begeistert und noch viel wichtiger. Du hast einen Kurs der sich auch verkauft.

Tipps zur Erstellung Deiner Inhalte

Die Liste lässt sich natürlich noch beliebig verlängern und erhebt jetzt keinen Anspruch darauf, vollständig zu sein. Wichtig ist, dass Du ein Gefühl dafür entwickelst. Auch hier kannst Du natürlich Deine Kunden sehr gut mit einbinden. Es wird Deinen Kunden sogar Spaß machen, an der Gestaltung mit zu wirken.

Tipp 1:

Gestalte Deine Videos ansprechend und nach Möglichkeit, baue sie auch immer relativ ähnlich auf. Dafür eignet es sich ein sogenanntes Intro zu erstellen.

Tipp 2:

Versuche möglichst kurze Videos zu erstellen. Es ist besser 10 kürzere Videos zu gestalten, als ein langes Video. Dein Kursteilnehmer hat einen deutlich höheren Lerneffekt. Und genau darum geht es. Je höher der Nutzen für Dein Kurs-Teilnehmer ausfällt, umso besser.

Tipp 3:

Füge auch Text hinzu und packe nicht alle Informationen in Deine Videos. Bedenke dabei, dass es unterschiedliche Lern-Typen gibt unter Deinen Kurs-Teilnehmern. Sprich so viele Sinne wie nur möglich an.

Tipp 4:

Nutze schöne und selbsterklärende Bilder für deine Inhalte. Ich kenne so viele Kurse, in denen lediglich ein paar Videos erscheinen. Keine Texte, keine Bilder vorhanden sind. Für mich sieht das immer so aus, dass der Kurs-Ersteller die Haltung hat. Ich habe mein Geld und jetzt lass mich in Ruhe. Keine gute Haltung! Meistens kaufe ich dort nie wieder.

Tipp 5:

Gib Dir Mühe beim Erstellen Deiner Kursinhalte und füge auch Boni hinzu. Plane hierfür ausreichend Zeit ein. Dein Kursteilnehmer wird es Dir danken, wenn Du die Inhalte immer mal wieder überarbeitest, aktualisierst und neu gestaltest. So werden aus Kunden auch Stammkunden.

Online-Kurs erstellen und verkaufen - Online Kurs verkaufen

Online-Kurs erstellen und verkaufen: „Wie verkaufe ich einen Online Kurs?“

Online-Kurs erstellen und verkaufen: Hier fällt nun endlich auch das Lieblingswort aller Online-Marketer. „Vertriebsfunnel“ oder auch einfach „Funnel“ genannt. Auf jeder Online-Marketing Webseite kommt dieses Wort gefühlt am häufigsten vor. Es gibt auch kein Wort, um das so viele Geheimnisse oder Mythen ranken, wie um das Wort Vertriebsfunnel.

Auch fallen jetzt weitere Begriffe wie „Landing-Page“, „Storytelling“ und beinahe unzählige weitere Begriffe. Doch so richtig greifbar ist für die wenigsten, der Begriff Vertriebsfunnel. Wo fängt er an? Wo hört er wieder auf? Wie erstelle ich einen Vertriebsfunnel? Es tun sich viele Fragen auf und hier wollen wir jetzt mal ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Auch Online-Kurse verkaufen sich nicht von allein

Nur zu gerne wird im Internet regelrecht damit geprahlt, wie einfach es sein soll einen Online-Kurs auch online zu verkaufen. Du brauchst doch nur etwas Werbung schalten und dann geht es wie von Zauberhand. Ruck Zuck generierst Du ein passives Einkommen. Die Kunden kommen ganz automatisch über Deine Verkaufsmaschine und reißen Dir den Kurs förmlich aus den Händen.

Nur zu gerne liest man solche Zeilen und ehrlich gesagt, man will sie ja auch glauben. Um alles in der Welt, will man diesen Traum auch leben. Wird das ganze jetzt noch mit einem traumhaften Lifestyle untermauert. Dann ist die Welt perfekt.

Wer sagt da nicht, das will ich auch?

Diese oder ähnliche Beschreibungen sind wahr und unwahr zugleich. Natürlich ist ein riesen großer Vorteil beim Verkauf von digitalen Produkten, dass man jeden einzelnen Schritt zu 100% automatisieren kann. Der Vertrieb kann tatsächlich zu 100% auch automatisiert werden. Wo die Automatisierung jedoch abrupt endet, ist der anschließend notwendige Support. Darüber redet interessanterweise niemand. Auch redet niemand darüber, wie aufwendig es ist, einen vollautomatisierten Vertriebsfunnel auch zum Laufen zu bringen.

Das Motto: „Sell and forget ist ein No go!“

Man muss bereit sein, sehr viel zu testen. Auch muss man bereit sein den Funnel eventuell mehrmals neu zu strukturieren. Das macht man so lange bis der Funnel auch die Ergebnisse liefert, die man sich wünscht. Das lässt sich durchaus mit einer vollautomatisierten Produktionsanlage vergleichen. Bei Produktionsanlagen jeder Art, sind viele Einzelschritte aufeinander abzustimmen, bis am Ende auch das gewünschte Produkt in der gewünschten Qualität herauskommt. Die Entwicklung einer solchen Anlage, braucht oftmals viele Jahre. Oftmals sind auch, hier in den Zwischenstufen noch manuelle Arbeitsschritte notwendig. Und erst mit fortschreitender Entwicklung von neuen Technologien dann automatisierbar.

Deine Vorarbeit zahlt sich jetzt in barer Münze aus.

Spätestens jetzt wirst Du spüren, wie wichtig es ist, bereits einen gut besuchten WordPress-Blog aufgebaut zu haben. Auch zahlt es sich jetzt in barer Münze aus, Deinen Kurs mit ein paar Interessenten gemeinsam erarbeitet zu haben.

Dein WordPress-Blog bringt Dir nun täglich neue Interessenten. Du musst jetzt nur noch herausfinden, wie Du Deine bereits vorhandenen Interessenten in Kunden verwandelst.

Dass Dein Kurs-Thema und auch Deine Inhalte ein Bedürfnis Deiner Blog-Leser erfüllt. Da kannst Du Dir auch sicher sein. Denn Du hast Deinen Kurs exakt auf die Bedürfnisse Deiner Leser abgestimmt. Hier zeigt sich, wie wertvoll dieser Tipp für Dich war, den Online-Kurs mit wenigen Deiner Interessenten zu entwickeln.

Die technischen Voraussetzungen für Deinen Vertrieb

Alles was Du technisch benötigst, hast Du bereits mit den beiden Plattformen Digimember und Digistore24 abgedeckt. Wenn Du alles eingerichtet hast, dann kann technisch betrachtet ein Verkauf auch komplett abgewickelt werden. Darum möchte ich an dieser Stelle auf die technischen Voraussetzungen gar nicht mehr weiter eingehen.

Die emotionalen Voraussetzungen für Deinen Vertrieb

Um Deinen Vertrieb nun voll automatisieren zu können, brauchst Du nicht mehr viel. Du benötigst jetzt einen sogenannten Autoresponder oder ein eMail-Programm. Mit dem Du automatisiert bereits vorgefertigte eMails versenden kannst.

Dafür, dass Du nun auch eMails einsammeln kannst, brauchst Du noch eine sogenannte Landing-Page. Das war es im Grunde genommen schon.

Technisch betrachtet funktioniert der Vertrieb jetzt so. Du hast bereits viel Traffic auf Deinem Blog. Jetzt gilt es diesen Traffic auch zu nutzen. Hier muss man immer auch ein bisschen ausprobieren. Es geht darum, Deinen Traffic auf Deine Landing-Page zu leiten. Dafür hast Du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst beispielsweise in Deinen Blog-Texten auf Deinen Online-Kurs verweisen und auf Deine Landing-Page verlinken. Du kannst aber auch Deine Landing-Page direkt im Blog-Menü einbauen. Was hier für Dich funktioniert, ist von Deiner Zielgruppe abhängig. Das Ziel sollte sein, dass der über den Blog aufgebaute Traffic auf Deiner Landing-Page landet. Daher der Name Landing-Page.

Der beste Weg nun herauszufinden, wie Du auf Deinen Online-Kurs in Deiner Website nun präsentierst, ist es Dich selbst zu beobachten. Du hast bestimmt schon mal einen Online-Kurs gekauft. Was hat Dich dazu gebracht, den Kurs zu kaufen? Emotionen sind hier extrem wichtig. Wenn Du es erreichst, dass Deine Leser, das Gefühl bekommen. „Dieser Kurs löst mein aktuell größtes Problem“. Dann kannst Du Dir mehr als sicher sein, dass Dein Vertrieb auch vollautomatisiert für Dich funktioniert. Man spricht hier auch vom Sog-Marketing.

WordPress Traffic vs. Werbung schalten

Viel zu häufig fangen viele Einsteiger viel zu früh an, Werbung zu schalten. Du denkst jetzt vielleicht: „Das wäre Quatsch“. Ich möchte Dir erklären, warum dies definitiv kein Quatsch ist. Der wirklich große und ganz entscheidende Unterschied, zwischen Blog-Traffic und Traffic der über Werbung entsteht, ist. Dein Blog-Traffic befindet sich bereits im aktiven Modus. Damit ein Verkauf überhaupt stattfinden kann, muss Dein Interessent innerlich aktiv sein. Was ist damit genau gemeint?

Ein Besucher, der über Google auf Deine Website gelangt. Hat von sich aus mit der Suche bereits aktiv begonnen. Er hat ein Keyword oder eine Suchanfrage in Google eingegeben und ist dann mit einem Klick in den Google Suchergebnissen auf Deinen Blog gekommen. Er sucht somit aktiv, nach einer Lösung, für ein für Ihn bestehendes Problem. Dein Blog Besucher möchte dieses Problem jetzt lösen.

Wenn Du Werbung schaltest, dann ist das nicht so. Häufig klickt ein User einfach nur aus Neugier, auf die von Dir geschaltete Werbung. Ist Deine Werbung gut gemacht, dann wird diese auch häufig geklickt. Jedoch ist Dein Besucher jetzt immer noch passiv. Er hat nicht aktiv nach der Lösung gesucht. Sondern Ihm wurde lediglich Deine Werbung präsentiert und er hat geklickt. Hieraus einen Kunden zu gewinnen, ist viel schwieriger. Denn Du musst diesen Besucher, jetzt erst noch überzeugen. Warum sollte er denn jetzt ausgerechnet bei Dir kaufen? Das Problem, welches Du löst, ist vielleicht auch nicht so groß für Ihn?

Viele Einsteiger, verstehen den Unterschied zwischen Blog-Traffic und Traffic der über Werbung aufgebaut wird, nicht. Und scheitern genau daran.

Die Vor- und Nachteile von organischem Traffic über Google

Vorteile organic Traffic
  • Dein Webseiten-Besucher sucht aktiv nach einer Lösung
  • Der Traffic ist kostenlos
Nachteile organic Traffic
  • Du musst gute Rankings in Google aufbauen
  • Ist mit viel Arbeit verbunden
  • Du brauchst Zeit für den Traffic-Aufbau

Die Vor- und Nachteile von gekauftem Traffic

Vorteile gekaufter Traffic
  • Du bekommst sofort Traffic
Nachteile gekaufter Traffic
  • Der Traffic kostet Geld
  • Dein Webseiten-Besucher ist nicht aktiv
  • Hohes Risiko für finanzielle Verluste

Der perfekte Vertriebsfunnel (Sales Funnel)

Wenn man Vertriebsfunnel mal googelt, dann bekommt man jede Menge gut gemeinte Ratschläge. Ganz häufig wird hier davon gesprochen. Dass man eMails einsammeln muss und über die eMails, dann den eigentlichen Verkauf einleitet. Nun, das ist ein Weg von vielen möglichen.

Der für Dich perfekte Vertriebsfunnel, ist der, der für Dich und Deine von Dir erreichte Zielgruppe funktioniert.

Wenn Du Dir eine eMail-Liste aufbaust und täglich Verkaufsmails versendest. Dann funktioniert das, aber nur bei einer ganz bestimmten Zielgruppe. Das ist so die klassische Vorgehensweise bei den weniger seriösen „Geld verdienen im Internet“ Schiene.

Diese Vorgehensweise, wird ganz sicher so gar nicht funktionieren, wenn Du beispielsweise mit Ärzten oder Rechtsanwälten zu tun hast.

Es ist somit wichtig für Deinen Erfolg, dass Du Deine Zielgruppe richtig ansprichst und sagen wir mal zielgruppengerecht zum Kaufen bringen kannst. Nicht zwingend notwendig hingegen ist, dass Du eine Landing-Page benötigst, wie oft behauptet wird. Es könnte vielleicht für Dich deutlich besser sein, Deine Zielgruppe direkt auf die Sales-Page zu leiten.

Einen richtig guten und funktionierenden Vertriebsfunnel aufzubauen, hat vor allem mit Erfahrung zu tun. Wer nicht Verkaufen kann, der sollte es spätestens jetzt lernen. Auch hier kannst Du wieder diejenigen Fragen, die mit Dir gemeinsam Deinen Online-Kurs aufgebaut haben.

Wie ist ein Sales-Funnel aufgebaut?

Man spricht hier auch von der AIDA-Formel und im Grunde genommen ist diese Formel auch schon über 100 Jahre alt. Du denkst jetzt sicher, da gab es doch noch gar kein Internet. Ja, richtig. Vertrieb funktioniert sowohl Offline als auch Online gleich.

Die AIDA-Formel setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Attention (Aufmerksamkeit)
  • Interest (Interesse)
  • Desire (Wunsch)
  • Action (Handlung)

Gewinne zuerst die Aufmerksamkeit Deines potenziellen Kunden. Entfache das Interesse in Ihm, für Deine Lösung. Erwecke den Wunsch, den Nutzen Deiner Lösung haben zu wollen. Bringe Ihn dazu zu handeln (kaufen).

Kurz gefasst, ist das der Sales-Funnel. Hierbei handelt es sich um den klassischen Kaufprozess. Egal ob in der virtuellen Welt oder in der realen Welt. Verkaufen funktioniert immer gleich.

Oft wird der Sales-Funnel auch Marketing-Funnel, Conversion-Funnel oder eMail-Funnel genannt. Lass Dich davon nicht verwirren. Denn alle meinen hier auch immer das Gleiche. Wobei aber das Wort Funnel oder auch Trichter, eigentlich nicht so ganz richtig ist. Besser wäre eigentlich das Wort Sieb oder Filter. Warum? Weil nicht jeder der in den Trichter eingeleitet wird, auch als Kunde unten wieder rauskommt. Bildlich ist es besser zu verstehen, dass man hier im Grunde nichts anderes macht, als aus der großen Masse an Interessenten die Kunden herauszufiltern.

Wie werden aus Interessenten Kunden (Customer Journey)?

Hier spricht man oft von der sogenannten Customer Journey (Kunden-Reise). Schauen wir uns mal die einzelnen Phasen der Reise vom Interessenten zum Kunden etwas genauer an.

Schritt 1: Bewusst werden (Awareness)

Am einfachsten versteht man diesen Punkt anhand eines Beispiels.

Weg 1: Nehmen wir man an, Du hast bereits einen Online-Kurs erstellt. Hast auch alles Technische eingerichtet. Doch die Verkäufe bleiben aus. Du merkst, es fehlt irgendetwas. Weißt jedoch nicht genau was. Du denkst, Du hast doch alles richtig gemacht, aber irgendwie will es einfach nicht funktionieren. Dann weißt Du zwar, dass Du ein Problem hast. Bist Dir Deinem Problem jedoch noch nicht Bewusst.

Jetzt hast Du aber diesen Artikel hier gelesen und weißt jetzt, ich brauche einen Sales-Funnel. Dann klappt das auch mit dem Verkauf. Du bist Dir somit durch das Lesen dieses Artikels bewusst geworden, woran es liegen könnte.

Dann ist dies hier schon der erste Schritt meines Sales-Funnels. Ich habe somit das Interesse in Dir geweckt. Nach der Lösung für Dein Problem zu suchen. Am besten gleich hier auf meiner Website.

Hier zeigt sich jetzt auch, wie wichtig ein gut besuchter WordPress-Blog ist.

Weg 2: Es kann natürlich auch sein, dass Dein Interessent sich bereits bewusst ist, wo sein Problem ist und er sucht ganz gezielt nach der von Dir angebotenen Lösung. Dann landet er bestenfalls direkt auf deiner Sales-Page.

Schritt 2: Anfangen zu Überlegen (Consideration)

Idealer Weise. Beginnt jetzt Dein neu gewonnener Interessent, darüber nachzudenken. Ob Dein Produkt Ihm die gewünschte Lösung liefern kann. Für mich wäre es jetzt ideal, wenn Du darüber nachdenken würdest Dir die 90-Tage-Cahllenge der Online Business Backstube zuzulegen. Denn darin erfährst Du wie Du in einem Jahr einen WordPress-Blog von 0 auf 100.000 Besucher pro Monat aufbaust. Und Schritt für Schritt, wie Du aus 100tausend Besuchern, täglich viele Interessenten gewinnst. Diese zu begeisterten Kunden machst.

Habe ich Deine Aufmerksamkeit? Habe ich dein Interesse geweckt? Und überlegst Du jetzt?

Ich denke ja 🙂

Schritt 3: Der Interessent kauft Dein Produkt (Conversion)

Wie Du jetzt sicherlich feststellst, geht es relativ zügig. Aus einem neu gewonnenen Interessenten einen Kunden zu generieren. Passt Deine Lösung zu seinem Problem, entscheidet er sich idealerweise auch dafür.

Das ist jedoch in den meisten Fällen nicht ganz so. Ein Interessent möchte natürlich auch immer noch überzeugt werden. Wenn Du es nun schaffst, dass der Interessent auch wiederholt auf Deine Website kommt und sich weitere Beiträge von Dir durchliest. Er sich davon überzeugen kann, dass Du ein Experte auf Deinem Gebiet bist und Dein Kurs sein Problem auch wirklich löst. Dann kauft er eben etwas später. Aber er kauft und das ist es, was zählt.

Schritt 4: Jetzt musst Du auch liefern (Retention)

Lieferst Du nun auch wirklich wie versprochen Deine Lösung. Dann ist Dein neu gewonnener Kunde auch zufrieden. Lieferst Du sogar noch mehr, dann ist Dein Kunde sogar begeistert. Das sollte von Dir natürlich auch immer angestrebt werden.

Jetzt kommt es auch wirklich auf Deine Support Leistung an. Es ist eigentlich immer so, dass Dein Kunde, auch wenn Du noch so gute und ausführliche Inhalte lieferst, noch offene Fragen hat. Diese Fragen kannst Du entweder in einem persönlichen Support beantworten oder wie man auch öfters sieht. Mit einer Facebook Gruppe abdecken. Doch auch hier ist es einfach wichtig, dass Du immer auch präsent bist und alle Fragen auch beantwortest. Überlass dies nicht den anderen Gruppenmitgliedern. Natürlich dürfen die sich gegenseitig helfen, das ist ja auch gut so. Doch die Hauptperson bist immer noch DU.

Schritt 5: Die Befürwortung (Advocacy)

Wenn Du alles richtig gemacht hast und Deinen Kunden wirklich richtig begeistert hast. Dann empfiehlt Dich Dein Kunde gerne auch weiter. Er wird über Dich reden. Wenn Du das geschafft hast, dann kurbelt das Deinen Vertrieb erst so richtig an. Du glaubst nicht, welche Macht in einer Empfehlung liegt. Das ist die größte Anerkennung, die Du von Deinem Kunden bekommen kannst. Zeige Dich dafür auch dankbar, indem Du großzügige Provisionen bezahlst. Wer hier geizt, spart an der falschen Stelle.

Welche Rolle spielt die Customer Journey im Vertrieb?

Die einzelnen Stationen der Customer Journey sind nur scheinbar schnell durchlaufen. Denn sie verlaufen alles andere als linear.

Das Verhalten der Menschen vor einem Kauf besteht zwar aus den gleichen Stationen. Verläuft jedoch bei jedem anders. Aus diesem Grund spricht man hier auch von einer Reise. Nur selten wird aus einem Interessenten auch direkt ein Käufer.

Wenn jemand beispielsweise ein neues Auto kaufen möchtest. Dann geht er nicht direkt zum nächst gelegenen Händler und kauft das erste Ihm angebotene Auto. Normalerweise informiert man sich zuerst über die verschiedenen Marken. Vergleicht anschließend die Modelle. Wägt ab und sucht nach dem besten Preis/Leistungsverhältnis.

Man besucht auch häufiger die Webseiten der einzelnen Hersteller. Eine solche Reise kann unter Umständen auch recht lange dauern. Manche machen auch Pausen zwischendurch. Es kommt sozusagen zu Unterbrechungen auf der Reise vom Interessenten zum Kunden.

Du realisierst jetzt bestimmt, dass es doch nicht so ganz einfach ist, wie oft behauptet. Landing-Page erstellen, Traffic einkaufen und per eMail-Folge verkaufen. Nur zu gerne stellen die sogenannten Marketing Gurus den Verkaufsprozess als so einfach dar. Das ist er bei weitem nicht.

Welche Rolle spielt bei der Customer Journey Dein WordPress-Blog?

Vielleicht erkennst Du jetzt aber auch, wie wichtig ein gut besuchter WordPress-Blog für Dich auf dem Weg zu Deinem Online Erfolg ist. Denn je häufiger Du einem Interessenten auf seiner Reise begegnest. Je mehr Berührungspunkte sich ergeben. Umso besser für Dich und umso wahrscheinlicher wird der Interessent auch zu Deinem Kunden.

Wie erstelle ich einen Sales Funnel?

So gut wie immer wird ein Sales Funnel heute recht einfach dargestellt:

  • Landing Page erstellen und Traffic drauf leiten
  • Lead generieren
  • Kunden

So oder so ähnlich sieht es aus, wenn man vom Sales Funnel spricht. Das allein reicht jedoch bei weitem nicht aus. Wie wir bereits bei der Customer Journey besprochen haben. Brauchst Du viele Berührungspunkte, bis aus einem Interessenten ein Kunde werden kann.

Customer Decision Journey

Wie Du bestimmt schon festgestellt hast und wenn Du Dich selbst mal beobachtest. Dann wirst Du mir jetzt bestimmt auch zustimmen. Die meisten Menschen kaufen Produkte von bekannten Herstellern. Viele folgen auch Prominenten Menschen und machen gerne nach, was die Ihnen vormachen. Sie tragen dieselbe Kleidung oder schminken sich ähnlich. Ernähren sich vielleicht auch ganz ähnlich. Kaum einer stellt hier etwas in Frage. Warum ist das so?

Je bekannter jemand ist. Je mehr Berührungspunkte hat man mit dieser Person. Und je mehr Berührungspunkte man nun mit einer Person oder auch einem Produkt hat, auf seiner Customer Journey. Je weniger stellt man es in Frage. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, bei der Entscheidung für einen Kauf. Das ist der Grund, warum manche Online Marketer alles verkaufen können und entsprechend hohe Umsätze machen. Und andere nicht. Je bekannter jemand ist, je häufiger man einer Person oder einem Produkt auf seiner Reise begegnet, je wahrscheinlicher entscheidet man sich dafür. Selbst wenn andere weniger bekannte Produkte das eigentlich vorliegende Problem viel besser lösen können.

Das was jeder macht, muss gut sein.

Jetzt kommen wir wieder zurück zu den Anfängen. Die Basis im Verkauf ist die AIDA-Formel. Das war schon vor 100 Jahren so und wird auch in den kommenden 100 Jahren noch so bleiben.

Hier beginnt der Sales Funnel mit A (Aufmerksamkeit).

Die Aufmerksamkeit bekommst Du über Deinen WordPress-Blog. Wie wir nun auch wissen benötigen wir möglichst viele Berührungspunkte. Diese bekommst Du mit einem gut besuchten WordPress-Blog. Je häufiger jemand auf seiner Reise mit Dir in Berührung kommt. Je wahrscheinlicher wird er auch Dein Kunde. Du solltest somit unter möglichst vielen Keywords in Google zu finden sein.

Je bekannter Du dafür wirst, ein ganz bestimmtes Problem zu lösen. Je häufiger wird sich Dein Online-Kurs auch verkaufen. Das ist nicht nur logisch, weil Du ja viel mehr Interessenten hast, sondern beeinflusst auch die Entscheidung des Interessenten Kunde zu werden. Exakt dieser Einfluss auf die Entscheidung zu kaufen, bei einem Interessenten. Ist der Schlüsselfaktor für Deinen Online Erfolg. Es ist nun mal so.

Wer somit mit einem einfachen Sales Funnel erfolgreich werden möchte, muss zuerst die dafür notwendige Grundlage schaffen. Erstelle einen WordPress Blog, werden bekannt und baue Dir über Deine mehrwerthaltigen Inhalte einen Namen auf. Bist Du in den Köpfen der Interessenten, kannst Du auch verkaufen.

Brauche ich denn dann noch einen Sales Funnel?

Ja, natürlich benötigst Du einen Sales-Funnel. Wenn wir nochmal zurück zum Autokauf gehen. Dann ist der Sales Funnel mit der Probefahrt vergleichbar. Erlebt der Interessent jetzt das Fahrerlebnis und ist überzeugt, dann kauft er auch.

Ganz ähnlich verhält es sich mit Deinem Sales-Funnel. Egal wie Du diesen jetzt gestaltest. Ob als Webinar oder eine Abfolge von eMails, oder auch als Online Workshop. Du gewährst Deinem Interessenten einen Einblick in Deinen Online Kurs. Du zeigst Ihm wie Du sein Problem löst. Ist er überzeugt, dann kauft er auch.

Die Vorteile eines Sales-Funnels
  • Klarheit
  • Messbarkeit
  • Prognosen
Du bekommst Klarheit

Du hast einen greifbaren Überblick über Deinen gesamten Verkaufsprozess. Und kannst somit auch an den einzelnen Stationen Veränderungen vornehmen. Sodass Du Deinen Verkaufsprozess auch immer weiter optimieren kannst.

Alles ist messbar

Du kennst natürlich auch Deinen Sales-Funnel. Und kannst somit auch Deinen Erfolg bei jeder Station messen. Nimmst Du nun Veränderungen vor. Dann ist es für Dich messbar geworden, ob die Veränderung eine Verbesserung oder eine Verschlechterung bewirkt.

Der Blick in die Zukunft (Prognosen)

Dir ist klar geworden, dass nicht jeder Interessent zum Kunden wird. Aber Du weißt ganz genau, wie viele Deiner Interessenten zu Kunden werden. Auf Basis dieser Erfahrungen, bist Du in der komfortablen Situation auch Prognosen für die Zukunft zu stellen. Du weißt jetzt, wenn Du einen neuen Blogartikel schreibst, bekommst Du X weitere Interessenten und dadurch steigern sich Deine Verkäufe um Y%.

Die Erstellung eines Sales-Funnels in der Praxis

  • Blog Besucher (Traffic)
  • Lead (Newsletter)
  • Singup (Probefahrt)
  • Kunde (Sale)

Der WordPress-Blog, die Grundlage allen seins

Du baust Dir zu Deinem Thema einen Blog auf. Erstellst hochwertigen und für den Leser mehrwerthaltigen Content (Beiträge). Hier kommst Du um das große Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) nicht drum rum. Du musst Dich zwangsläufig mit Google auseinandersetzen. Je mehr Vorarbeit Du hier einsetzt, umso wahrscheinlicher wird Dein Unterfangen auch ein Erfolg.

Das Geld liegt in der eMail-Liste (Newsletter) (Lead)

Bring Deine Blogbesucher dazu, sich in Deinen Newsletter einzutragen. Informiere über neue Blogbeiträge oder auch weitere Informationen. Wichtig hierbei ist, dass es Deine Leser auch interessiert. Wer nur plump verkaufen möchte, wird nicht weit kommen.

Die Probefahrt macht den Unterschied (Singup)

Damit das mit dem Vertrieb auch klappt, bietest Du jetzt so eine Art Probefahrt an. Dafür kannst Du beispielsweise ein Freebe anbieten. Ein Freebe kann beispielsweise ein eMail-Kurs oder auch ein eBook, sowie ein Workshop sein. Hier gibst Du Deinen Interessenten einen Einblick in das was sie im Kurs erwartet. Hier erst beginnt der Verkaufsprozess, von dem alle sprechen. Jedoch muss man sich Bewusst sein, dass dieser Verkaufsprozess nur mit der hier aufgeführten Vorleistung auch funktioniert.

Ziel ist es, dass sich Dein Interessent jetzt in Deine Verkaufsmail-Liste einträgt und Du Ihm auch Verkaufsmails zusenden darfst.

Aus Interessenten werden begeisterte Kunden (Sale)

Wichtig ist hier die Trennung zwischen Newsletter-Liste und Verkaufsmail-Liste. Gib Deinem Interessenten die Möglichkeit sich aus der Verkaufsmail-Liste auch wieder auszutragen. Ohne, dass er auch gleich aus der Newsletter Liste ausgetragen wird. So hast Du immer auch die Möglichkeit einen Interessenten der sich jetzt nicht entscheiden konnte, später erneut in Deine Verkaufsmail-Liste zu bekommen. Eventuell entscheidet er sich dann für Deinen Online-Kurs.

Die Verkaufsleiter (Value Ladder)

Betrachtet man den Sales-Funnel als eine Art Leiter, so sieht man hier die Value Ladder. Diese läuft eigentlich mehr im Hintergrund ab und baut sich folgendermaßen auf:

  • Lead Magnet
  • Frontend Offer
  • Middle Offer
  • Backend Offer

Was ist die Value Ladder und wie funktioniert sie? Was Du über die Value Ladder wissen solltest ist, dass sie ein wirklich mächtiges Instrument im Vertrieb darstellt. Du kannst damit Deinen Umsatz um einiges steigern.

In einfachen Worten. Du führst Deinen Interessenten langsam zu Deinen teuren Produkten. Beginnen tut alles mit dem Lead Magneten. Betrachte hierbei den Lead Magnet als ein Produktverkauf. Erstelle somit den Leadmagneten auch so, dass Du diesen auch verkaufen könntest. Es handelt sich somit um einen Verkauf, nur eben zu 0€.

Ganz häufig bekommt man eher lieblos erstellte Leadmagneten. Oder es befinden sich so gut wie keine Informationen darin. Das ist nicht gut. Wertschätze es, wenn jemand bereit ist Dir seine eMail-Adresse zu hinterlassen und Dir damit zu erlauben, Ihm Verkaufsmails senden zu dürfen. Je großzügiger Du hier bist, umso besser funktioniert Deine Verkaufsleiter.

Die Value Ladder könnte beispielsweise so aussehen:

  • Leadmagnet (gratis)
    Hierbei kann es sich um ein eBook oder ein eMail-Kurs handeln. Aber auch um einen Teil der Inhalte aus Deinem Online-Kurs. Wichtig ist, auch wenn es kostenlos hergegeben wird, es muss Mehrwert enthalten für Deinen Kunden.
  • Frontend Offer (Selbstkosten)
    Sicherlich bist Du schon Büchern begegnet, die Dir als Geschenk angepriesen werden. Du sollt lediglich die Druck- und Versandkosten übernehmen. Produkte die man zum Selbstkostenpreis herausgibt, bezeichnet man auch als Frontend Offer.
  • Middle Offer (stark reduziertes Produkt)
    Als Willkommensangebot in deiner verkaufsliste, kannst Du hier auch ein ganz besonderes Angebot anbieten. Das dient lediglich dazu, Deine Werbekosten abzudecken. Also auch hier fallen noch keine großen Gewinne ab. So kannst Du jedoch in Lichtgeschwindigkeit eine riesen große eMail-Liste aufbauen.
  • Backend Offer (hochpreisiges Produkt)
    Jetzt kommt der Punkt, an dem auch richtig verdient wird. Die Vorteile der Value Ladder liegen eigentlich klar auf der Hand oder?

Die ersten drei Stufen, finanzieren lediglich Deine Kosten. So kannst Du schon mal kräftig skalieren ohne finanziell in Vorleistung gehen zu müssen. Du baust somit Deinen Bekanntheitsgrad relativ schnell auf und auch Deine eMail-Liste wächst recht schnell.

Oft stellt man mir hier die Frage: Warum sollte ich so viel hergeben ohne daran zu verdienen?

Darauf kann ich eigentlich nur so antworten: Du verdienst zwar am Anfang noch kein Geld, hast aber auch keine Kosten. Brauchst somit erst mal keine großen Ersparnisse. Kannst Dir jedoch eine riesen Liste aufbauen. Egal wie Dein Geldbeutel jetzt aussieht. Dafür verdienst Du jedoch am Ende deutlich viel mehr, wenn Dein Premium Produkt, dann über den Verkaufstresen wandert.

Dieses Verkaufsinstrument ist viel mächtiger als die meisten glauben können. Hierbei produzierst Du begeisterte Kunden zum Selbstkostenpreis. Da Deine Kosten allesamt auch gedeckt sind, kannst Du hier nach oben skalieren bis der Arzt kommt. Machst Du alles richtig, hast Du dann auch massenweise hochzufriedene Kunden. Was denkst Du passiert, wenn Du nun ein hochpreisiges Coaching anbietest. Richtig, man wird es Dir regelrecht aus den Händen reißen.

Welche Kennzahlen sind beim Sales-Funnel wichtig?

Zum Schluss hier schauen wir uns noch die wichtigen Kennzahlen im Sales-Funnel an. Beim einfachen Sales-Funnel, wie wir Ihn uns gerade angeschaut haben, kommt es zum Glück nur auf wenige Zahlen an. Im Kern geht es immer um die zugehörige Conversion.

Wie hoch ist die Conversion bei Deinen Leads?

Schnell kristallisiert sich raus, wie viele Besucher Du auf Deiner Website brauchst um X Leads zu generieren. Hier betrachtet man immer das Verhältnis. Du hast zum Beispiel 1.000 Website Besucher und generierst sagen wir mal 50 Leads. Daraus ergibt sich dann eine Conversion-Rate von 5%.

Wenn Du nun 1.000 Website Besucher im Monat hast. Dann weißt Du bei einer Conversion-Rate von 5%, dass Du auch 500 Leads im Monat bekommst, wenn Du Deine Website-Besucher auf 10.000 monatliche Besucher steigerst. Du kannst somit im Voraus bestimmen, wie sich Deine Newsletter-Leser-Liste entwickelt.

Wie hoch ist Deine Conversion jetzt im Singup?

Auch hier ergibt sich eine weitere Conversion-Rate. Bei 500 Leads gehen wieder X Personen auf dein erstes Angebot ein und möchten Deinen Lead-Magneten. Sagen wir mal, von 500 gewonnenen Newsletter-Lesern nehmen 50 Deinen angebotenen Lead-Magneten (Beispielsweise einen Workshop) an und erlauben Dir jetzt gleichzeitig Ihnen auch Verkaufsmails zusenden zu dürfen.

Dann ergibt sich daraus eine zweite Conversion-Rate von 10%.

Wie hoch ist Deine Conversion im Verkauf?

Von 500 Newsletter Lesern haben sich jetzt 50 zum Workshop angemeldet. Diese bekommen jetzt auch Deine Verkaufsmails und jetzt kaufen beispielsweise 5 Dein Produkt. Dann hättest Du erneut eine Conversion-Rate für Sales von 10%.

Das ist im Grunde genommen schon alles. Jetzt hast Du alle Kosten recht einfach im Überblick. Jetzt fällt es Dir auch recht einfach zu entscheiden, ob Du weiter an deinem Traffic Aufbau arbeitest um mehr kostenlose Besucher zu erhalten. Oder ob Du vielleicht etwas in Google Ads investieren möchtest, um Deine Umsätze zu steigern.

Behalte immer das Kosten und Einnahmen Verhältnis im Auge. Denn 1 Million € Kosten und 1 Million € Einnahmen ist nicht wirklich erstrebenswert. 100.000€ Kosten und 1 Million € Einnahmen hingegen schon. Kennst Du Deine Conversion Raten, dann kannst Du hier immer auch im Voraus schon Deine zukünftigen Einnahmen berechnen.

Ich weise hier an dieser Stelle jedoch nochmal darauf hin, dass Website Besucher über Werbung eine schlechtere Conversion erzielen. Wie Website Besucher, die über die Google Suchanfragen auf Deiner Webseite landen. Ich erinnere nochmal daran, erstgenannte sind passiv und kommen aus Neugier. Zweitgenannte Besucher sind bereits aktiv und haben aktiv nach Deiner Lösung gesucht. Vielleicht sogar schon nach Deinem Angebot.

Online Kurs erstellen und verkaufen: Preisgestaltung

Wer jetzt ein digitales Infoprodukt erstellt hat, steht natürlich irgendwann vor der Frage: „Welchen Preis kann ich für mein Produkt erzielen?“ Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Was mir jedoch auffällt ist, das die Qualität der Online Kurse stark nachgelassen hat. Gerade die Online Marketing Gurus, bieten kaum werthaltige Inhalte an. Die meisten Inhalte findet man auch kostenlos im Internet. Verlangen jedoch horrende Preise für Ihre Produkte.

Auch bei der Preisgestaltung zeigt es sich, wie wertvoll wenige Interessenten sind. Die man zu Kurs-Entwicklern umgemünzt hat. Denn Du kannst diese auch jetzt wieder sehr gut mit in Deine Entscheidung, zu welchem Preis Du Dein digitales Produkt verkaufen sollst, mit einbinden. Frag einfach nach.

Wie finde ich den richtigen Preis für meinen Online-Kurs?

Die Preisgestaltung fällt gerade Einsteigern nicht so ganz einfach. Auf der einen Seite möchte man natürlich möglichst hohe Gewinne einfahren. Aber auf der anderen Seite hat man in der Regel nur einmalig Aufwand bei der Erstellung des Kurses.

Wer die Szene schon eine Weile beobachtet, wird festgestellt haben, dass die Preise in den vergangenen Jahren sich deutlich verteuert haben. Ich persönlich finde die meisten Online-Kurse viel zu teuer. Oftmals sind die Inhalte eine einzige Enttäuschung und der versprochene Nutzen bleibt aus.

Der Preis hat nichts mit Deinen Kosten tun

Die Preisgestaltung bei einem Online-Kurs funktioniert etwas anders als sonst. Normalerweise hat die Preisgestaltung von Produkten mit den Herstellungskosten zu tun. Jedes Unternehmen hat natürlich das Ziel auch Gewinne einzufahren und möchte nicht nur kostendeckend produzieren. Nicht anders ist es bei einem Online-Business. Trotzdem hat der Preis hier wenig mit der Erstellung des Kurses zu tun. Der große Unterschied liegt darin, dass man nur einmalig Erstellungskosten hat. Anschließend hat man lediglich noch laufende Betriebskosten zu stemmen. Beispielsweise für den Support oder ähnliches.

Das wissen Deine Kunden natürlich auch. Deinen Kunden interessieren sich nicht für Deine Erstellungskosten. Dein Kunde bezahlt Dich dafür, ein bestehendes Problem für Ihn zu lösen. Hier ist auch der Unterschied zu anderen Produkten zu sehen. Löst Du ein riesiges Problem, kannst Du auch einen höheren Preis verlangen. Wichtig ist, dass dieses Problem auch wirklich gelöst werden kann. Was bei vielen Online-Kursen heutzutage leider nur theoretisch möglich ist. Gerade die „Geld verdienen Produkt Branche“ dreht hier inzwischen völlig durch. Die meisten Internet User empfinden diese Branche inzwischen auch als unseriös. Was meiner Meinung nach, inzwischen auch gerechtfertigt ist. Früher oder später wird hier die Kundenstimmung auch kippen.

Käufer handeln oft nicht rational

Gerade bei Online-Kursen handeln Käufer oftmals nicht rational. Sie handeln hier viel mehr emotional. Je größer Ihr Problem ist und je mehr es schmerzt. Je mehr sind sie bereit Ihren Geldbeutel zu öffnen. Wer weiß wie seine Kunden reagieren, kann dies zu seinem Vorteil nutzen. Doch Achtung, das kann auch nach hinten losgehen.

Ich möchte Dir hier ein kleines Beispiel geben. Ich habe mir von zwei sehr bekannten Online-Marketing Experten einen Online-Kurs gekauft. Und muss zugeben, das Marketing war echt brillant. Thema des Kurses war „Ad-Arbitrage“. Es klang alles sehr überzeugend. Bei Ad-Arbitrage handelt es sich darum, Webseiten Besucher über Werbung einzukaufen. Um diese dann wieder mit Werbung zu bespielen. Was einem, Mehreinnahmen bescheren soll. Einfach ausgedrückt, ich kaufe einen Besucher für 1Cent ein. Ist er dann auf meiner Webseite bekomme ich 2Cent dafür, dass er die dort dargestellte Werbung sieht. Wir haben hier zwei verschiedene Arten der Abrechnung für Werbung. Der Besucher kommt über „Cost per Click“ auf meine Webseite und bezahlt werde ich dann über „Cost per View“.

Klingt überzeugend oder?

Der Online-Kurs kostete mich 399€. Also ein richtiges Schnäppchen, wenn man betrachtet, dass man seine Ausgaben für Werbung, sofort verdoppelt als Gewinn wieder rein bekommt.

Eigentlich hätte mir klar sein müssen, dass es sowas nicht geben kann. Ich habe mich jedoch trotzdem hinreißen lassen. Natürlich haben sich viele Kunden dann auch beschwert, was zuerst für jede Menge Aufregung gesorgt hat. Woraufhin die beiden ein Webinar für die Käufer abgehalten haben. Indem sie zuerst recht unsicher wirkten und jede Menge Versprechungen abgaben. Darauf folgte dann noch ein weiteres Webinar. Hier hatten sie sich dann schon wieder etwas gefangen und das hämische Grinsen hat sich in mein Hirn regelrecht eingebrannt.

Für mich steht fest, bei den beiden werde ich nie wieder ein Produkt kaufen. Ich hatte sogar einige Tools von denen, die jährlich bezahlt werden müssen. Diese habe ich gekündigt und mir entsprechende Alternativen gesucht.

Der Preis spiegelt die Qualität wieder (Irrglaube)

Was nix kostet, ist auch nix Wert! Das glauben die meisten Kunden. Was teuer ist muss auch super sein. Wenn Du Dir mein Beispiel aufmerksam durchgelesen hast, wirst Du festgestellt haben, dass ich genau in diese Falle reingetappt bin. 399€ für einen Online-Kurs indem ich nur einmal erneut 399€ in Werbung stecken muss und dann meine gesamten Kosten wieder drin habe.

Auch wenn es tatsächlich so ist, dass man mehr Kunden gewinnt. Wenn der Preis höher angesetzt ist. Dann muss man sich aber auch im Klaren sein, dass die Erwartungen des Kunden dann auch entsprechend höher angesetzt sind. Diese müssen dann auch erfüllt werden. Klappt dies nicht, dann geht es Dir wie in meinem Beispiel.

Künstliche Verknappung (Marketing)

Hier möchte ich darauf hinweisen. Deine zukünftigen Kunden sind nicht dumm. Es macht überhaupt gar keinen Sinn, ein digitales Produkt künstlich zu verknappen. Jeder weiß inzwischen, dass diese Aussagen sowieso nur gelogen sind und lediglich Kaufdruck erzeugen sollen.

Trotzdem verhält es sich so, dass potenzielle Kunden schneller kaufen. Weil sie einfach das Gefühl nicht loswerden. Wenn sie jetzt nicht handeln, verpassen sie etwas.

Auch dieses Instrument wirkt sich auf die Erwartungen des Kunden aus. Erfüllst Du diese nicht, dann wirst Du auch früher oder später wieder verlieren.

Deine Preisgestaltung ist gleich Deine Positionierung

Aktuell sind hochpreisige Produkte, oftmals Coachings, voll im Trend. Und jeder der etwas auf sich hält, der empfiehlt Dir in den hochpreisigen Sektor einzusteigen. Natürlich muss ich ein hochpreisiges Produkt weniger häufig verkaufen. Es ja für jeden logisch, wenn ich 10.000€ monatlich verdienen möchte und ein Produkt für 50€ verkaufe. Muss ich dieses auch 200mal im Monat verkaufen, um mein Ziel zu erreichen. Kostet mein Produkt hingegen 5.000€ muss ich diese eben nur 2mal verkaufen.

Sorry, aber das weiß bereits ein Kind im Kindergarten.

Du solltest Dir bewusst sein, dass Du mit Deiner Preisgestaltung immer auch nur eine Zielgruppe ansprichst. Gestaltest Du günstige Preise, dann kaufen auch diejenigen bei Dir. Die sich nur günstige Preise leisten können.

Gestaltest Du Deinen Preis entsprechend hoch. Dann kaufen diejenigen die sich hohe Preise leisten können. Doch die Erwartungen sind dann auch entsprechend hoch. Diese muss man auch erfüllen können.

Nehmen wir hier ein Beispiel aus der Mode.

Ein ganz normales weißes T-Shirt, kostet heute selten mehr als 10€. Wird irgendwo in Asien hergestellt und ist günstig zu erwerben.

Ist jetzt jedoch ein Sticker darauf von Hugo Boss. Dann kostet dieses T-Shirt gleich mal das Dreifache oder mehr. Es ist auf derselben Anlage in Asien produziert. Auch der Stoff ist der Gleiche. Ja sogar der Faden mit dem es zusammengenäht wurde ist derselbe. Ist die Qualität dann besser?

Trotzdem sprichst Du damit eine ganz bestimmte Zielgruppe an. Ein Mann von Welt, trägt Hugo Boss. Denn er kann sich das leisten.

Verstehst Du was ich damit meine?

Deine Preisgestaltung regelt Deine Positionierung im Markt.

Deine Zielgruppe entscheidet über „Deinen“ Preis

Wenn Du Dir somit Gedanken über Deinen Preis machst. Dann überlege Dir zuerst, welche Zielgruppe Du ansprechen und für Dich gewinnen möchtest.

  • Aldi (Kunde sucht kleine Preise, kauft dafür jedoch mehr)
  • Hugo Boss (Der Preis ist dem Kunden nahezu egal, das Prestige zählt)

Du musst Dir überlegen ob Du den Aldi Kunden ansprechen möchtest oder eben den Hugo Boss Kunden. Was Dir auch bewusst sein sollte, ist. Wenn Du Dich für den Hugo Boss Kunden entscheidest, dann musst Du entsprechend mehr Überzeugungsarbeit leisten. Wenn Du bereit dazu bist, diese Überzeugungsarbeit zuerst zu leisten. Dann bekommst Du einen treuen Kunden. Aber Du musst erst mal überzeugen.

Entscheidest Du Dich lieber für den Aldi Kunden. Für diesen Kunden, ist der Preis und die Masse entscheidend. Wie viel bekommt er für wenig Geld. Dieser Kunde ist nicht ganz so treu. Wenn er es irgendwo anders günstiger bekommt, dann geht er halt dort hin.

Das Nutzen/Preis Verhältnis

Übersteigt der Nutzen Deines Online-Kurses im Wert Deinen Preis. Dann hat der potenzielle Kunde auch das Gefühl günstig bei Dir einzukaufen. Somit ist nicht die Zahl in Euro entscheidend. Es kann durchaus sein, dass Dein über 1.000€ liegt. Der Nutzen jedoch so groß ist, dass Deinem potenziellen Kunden der Preis nicht nur als angemessen vorkommt. Er diesen sogar als günstig empfindet.

Jedoch musst Du Deinen kommunizierten Nutzen, dann auch wirklich liefern. Denke an das Beispiel. Der beiden Online-Marketing Experten, dass ich Dir beschrieben habe. Hier wurde ein extremer Nutzen kommuniziert. Dieser hat mich zum Kaufen verleitet. Ich hatte sogar das Gefühl bei 399€ ein echtes Schnäppchen zu machen. Doch geliefert wurde lediglich die halbe Wahrheit. Ich möchte nicht behaupten, dass beim kommunizierten Nutzen gelogen wurde. Doch die Wahrheit wurde auch nicht gesagt. Meine Reaktion war jedoch für deren Umsatz verheerend. Ich hatte Tools für einen Gesamtbetrag von mehr als 1.000€ pro Jahr gebucht. Diese hätte ich sicherlich auch noch weitere 10 Jahre beibehalten. Somit haben die beiden in Ihrer Bilanz aktuell 399€ mehr, zukünftig jedoch einen Verlust von 10.000€ zu verbuchen. Ich weiß sogar, dass ich nicht der einzige bin, der so gehandelt hat.

Denke somit daran, wenn Du einen Nutzen kommunizierst um einen Verkauf zu erreichen. Dann übererfülle diesen Nutzen auch. Dann hat Dein Online-Business eine Zukunft und bekommt ehrliche Empfehlungen. Davon lebt jedes Business, ganz egal ob online oder offline.

Was kauft Dein Kunde wirklich?

Was kauft Dein Kunde wirklich, wenn er Deinen Online Kurs bucht?

Großes Ergebnis – Großer Preis
Kleines Ergebnis – Kleiner Preis

Dein Status zählt

Kunden kaufen gerne von Persönlichkeiten. Je bekannter Du in Deiner Branche oder deinem Bereich bist. Umso lieber kaufen die Kunden auch bei dir. Sie bevorzugen Dich sogar und kaufen bei Dir. Auch dann wenn dein Kurs vielleicht gar nicht so eine hohe Qualität hat, wie der eines Konkurrenten zu Dir. Der vielleicht weniger Bekanntheitsgrad hat.

Deine Community hat Bedeutung

Das stärkste Argument, dass für den Kauf eines Online-Kurses spricht. Ist die anschließende Community. Kunden sehnen sich nach Kontakten, nach Gleichgesinnten. Diese kannst Du heute ganz einfach liefern. Das geht recht einfach mit einer Facebook Gruppe oder auch einem Forum. Da beteiligen sich zwar nur wenige, jedoch lesen die meisten dort mit. Viele Mails die ich erhalte, beginnen mit den Worten. Ich habe Deine ehrlichen Kommentare in der Gruppe XY auf Facebook gelesen…

Die Umsetzung

Auch die Umsetzung kann bei der Preisfindung eine Rolle spielen. Ganz häufig ist es so, dass auch ein Buch die Inhalte eines Online-Kurses vermittelt.

Videos, Arbeitsunterlagen, die Möglichkeit Fragen zu stellen. Sich mit Gelichgesinnten zusammentun zu können. Das ist es, was einen Online-Kurs auch wertvoller als ein Buch macht.

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vorteil ist die Aktualität. Wenn Du die Inhalte in einem Online-Kurs aktualisierst, dann bekommt natürlich jeder immer die ganz aktuellen Inhalte zu sehen. Bei einem Buch besteht diese Möglichkeit nicht. Du kannst lediglich eine Neuauflage erscheinen lassen. Die Deine Kunden dann natürlich auch zum zweiten mal erwerben müssten.

27€, 37€, 47€, 97€ oder doch lieber 29€, 39€, 49€ 99€

Viele Marketer behaupten, die genaue Zahl zu finden, sei enorm wichtig.

Dabei ist die Preisschwelle wissenschaftlich bis heute nicht belegt. Es gibt zwar Studien darüber, doch widersprechen die sich auch.

Wann kaufen mehr Kunden, bei der 7 am Ende oder bei der 9?

Klar dürfte sein, besser ist es 199€ als 200€ zu nehmen. Wir lesen die Zahlen von links nach rechts. Steht somit ganz vorne eine 1, dann ist das sicherlich besser, als am Anfang eine 2 stehen zu haben. Doch ob es nun 199 oder 197 sind, das macht keinen Unterschied.

Du kannst es natürlich mal testen in einem Splittest. Doch wage ich zu behaupten, dass es hier keinen Unterschied geben wird.

Vorsicht vor dem Bullshit-Detektor

Lach, was ist dass denn nun wieder? Heute sieht man ja kein Angebot mehr ohne eine extreme Preisreduzierung. In jedem Webinar zieht sich das wie Kaugummi in die Länge. Angeblich ist alles so unfassbar viel Wert und NUR HEUTE und NUR JETZT, bekommt man dann alles fast geschenkt.

Inzwischen ist es ja schon mehr als lächerlich. Wie das zelebriert wird.

Das mag vielleicht einen psychologischen Trigger ansprechen, doch wer es hier übertreibt, erreicht das genaue Gegenteil. Die Menschen die Dir zuhören sind keine Vollidioten. Wer ein Webinar mit einer gesamten Dauer von 60 Minuten abhält. Wobei 40 Minuten lang erklärt wird was alles Wert sein soll. Hier noch völlig übertriebene Wertvorstellungen an den Tag legen. Der muss sich nicht wundern, wenn am Ende des Webinars. Nur noch Vollidioten übrig bleiben, als potenzielle Kunden. Der muss sich im anschließenden Support, dann auch mit der Dummheit der Kunden rumschlagen.

Ich bin recht sicher, seriöse und selbstdenkende Kunden generiert man so nicht.

Online-Kurs erstellen und verkaufen - Support

Online-Kurs erstellen und verkaufen: „Was kommt danach?“

Dieses Thema wird im Internet recht selten angesprochen. Dabei ist es wichtig. Denn hier entscheidet sich, ob Du aus einem Kunden der einmal ein Produkt von Dir gekauft hat. Einen Stammkunden machst, der öfter mal etwas bei Dir kauft.

Eines dürfte jedem einleuchten. Einem begeisterten Kunden, kann man viel einfacher beispielsweise ein Upgrade oder zu dem Produkt welches er gekauft hat, ein weiter führendes Produkt verkaufen. Einen neuen Kunden zu gewinnen ist viel schwieriger.

Wer somit am Support spart, verliert nicht nur jede Menge Geld. Sondern verpasst es auch aus einem einfachen, einmaligen Kunden, einen Stammkunden zu formen.

Digitale Infoprodukte – Format

Bevor wir jetzt gleich in das Thema Support springen, schauen wir uns erst noch mal kurz an, welche digitalen Infoprodukt Formate es gibt.

  • eBook (Format – PDF)
  • Hörbuch (Format – MP3)
  • Video Kurs (Format – MP4)

Welches dieser Formate für Dich am besten geeignet ist, hängt von Deiner Zielgruppe ab. Möchtest Du beispielsweise einen kleinen Ratgeber, wie sprichst Du Frauen in der Disco an, verkaufen. Dann ist es wahrscheinlich am besten als Format ein PDF zu wählen.

Verkaufst Du Dein Produkt überwiegend an Sportler oder Menschen die viel Zeit im Auto verbringen. Dann ist das MP3 Format (Hörbuch) sicherlich die bessere Wahl. Dann können sich Deine Kunden das Hörbuch, während dem Joggen oder Autofahren anhören.

Oder geht es in Deinem Online-Kurs darum, wie man eine Software bedient, dann ist hier sicherlich das MP4 Format (Video Kurs) die beste Wahl. In den Videos kannst Du dann direkt zeigen, wie und wo man bestimmte Funktionen in der Software nutzt.

Du kannst natürlich auch eine Kombination aus den Formaten erstellen. Du musst Dich nicht für ein bestimmtes Format entscheiden.

Digitale Infoprodukte – Support

Wenn ein Interessent zum Kunden geworden ist, indem dieser Dein digitales Infoprodukt gekauft hat. Dann möchte dieser auch weiterhin betreut werden. Man kann kaum einen größeren Fehler machen, als seinen neu gewonnenen Kunden nach seinem Kauf einfach zu vergessen. Gerade bei den großen Online Marketing Gurus ist dies ausnahmslos der Fall. Man spürt schon förmlich, dass man Ihnen lästig wird, wenn man beispielsweise auf mangelhafte Inhalte hinweist.

Das ist ein absolutes „No-Go“. Wenn der Kunde das Gefühl bekommt, jetzt hat er gezahlt und sollte jetzt möglichst die Klappe halten.

Ich möchte Dir hier einen Rat mit auf Deinen Weg geben.

Angenommen Du verkaufst einen Diätplan in Form eines e-Books. Dann lässt sich dieser sicherlich immer mal wieder verbessern oder weiter ausbauen. Wenn Du also jetzt ein Upgrade (Überarbeitung) Deines e-Books erstellst. Dann informiere Deine Kunden darüber und stelle Ihnen dieses Upgrade zur Verfügung. Schreibe Ihnen eine eMail und beschreibe darin, wo sie sich die überarbeite Version runter laden können. Du kannst in solchen Mails auch auf ein ergänzendes Produkt hinweisen.

Richte eine Möglichkeit ein, wo Deine Kunden auch Fragen beantwortet bekommen. Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Das kann eine Art Forum sein oder auch eine Facebook Gruppe. Da musst Du einfach mal ausprobieren, was von Deinen Kunden gerne angenommen wird.

Wenn Du Deine Kunden zusammenführst, wie es zum Beispiel in einer Facebook Gruppe der Fall wäre. Dann hat das einen weiteren Vorteil für Dich. Jeder Mensch mag es sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Das zeigt Ihnen, dass sie nicht die einzigen sind. Mit dem Problem. Und sie fühlen sich besser verstanden. Für Dich ist es wiederum recht einfach in der Gruppe kurz bekannt zu geben, dass Du die Inhalte Deines e-Books überarbeitet hast und auf den neuesten Stand gebracht hast.

Oftmals wird hier versucht, die neue Version wieder zu verkaufen. Das funktioniert nicht. Ganz im Gegenteil, es sorgt für jede Menge Ärger unter Deinen Kunden. Sie fühlen sich abgezockt. Davon kann ich nur abraten.

Support bedeutet Unterstützung bei der Umsetzung

Die meisten denken, dass es sich beim Support lediglich um eine technische Unterstützung handelt. Bleiben wir beim Beispiel eBook. Also wenn beispielsweise der Download mal nicht funktioniert oder ähnliches. Doch das ist weit gefehlt.

Support bedeutet Unterstützung. Ein hervorragender Support hilft seinen Kunden auch bei der Umsetzung. Es hört nach dem Verkauf eines digitalen Infoprodukts in Form von e-Books, Hörbüchern oder eines Online-Kurses mit internem Bereich nicht einfach auf.

Das solltest Du bereits bei der Erstellung und Umsetzung Deines Online Business mit einplanen und auch in Deine preisliche Kalkulation mit einbeziehen. Je enger die Beziehung zu Deinem Kunden nach dem Kauf mit Dir zusammenwächst, umso besser ist es für Dich. Denn es wird immer einfacher dann weitere Folgeprodukte zu verkaufen.

Eine starke Kundenbeziehung sorgt auch für zufriedene Kunden. Je zufriedener dein Kunde ist. Umso öfter wirst Du auch von Ihm weiterempfohlen. Das klingt alles recht logisch und viele von euch denken jetzt: „Das ist doch selbstverständlich“. Ganz so selbstverständlich scheint es jedoch nicht zu sein, deswegen spreche ich es hier an. Bei vielen Infoprodukten findet man erst gar keine Support Möglichkeit. Mit anderen Worten, der Verkäufer ist für den Kunden erst gar nicht erreichbar. Oftmals handelt es sich hier um Firmen in irgendwelchen Steueroasen. Da wird dann zwar eine eMail-Adresse angegeben. Jedoch bekommt man entweder keine Antwort oder schlimmer noch, die eMail-Adresse ist erst gar nicht erreichbar.

Richte eine separate Support eMail-Liste ein

Besonders dann, wenn Du einen Online-Kurs mit internem Bereich verkaufst. Dann lässt sich das ganz einfach auch umsetzen. Binde dafür einfach im internen Bereich ein Anmelde-Formular ein. Eines das nur für Mitglieder erreichbar ist. Dann kannst Du immer auch Deine Käufer erreichen. Kennzeichne diese Liste auch. Sodass Dein Kunde diese Mails in seinem Postfach auch sofort erkennen kann. Nutze beispielsweise immer dieselbe Betreffzeile. Oder nutze einen speziellen eMail-Listen-Namen.

Der Empfänger sollte diese Mails jedenfalls sofort erkennen können. An diese Liste sendest Du immer nur Informationen zu Deinem Online-Kurs. Das können auch eMails sein zu Fragen, die Dir häufig gestellt werden. So kannst Du Deinen Support sogar noch teilweise automatisieren. Übertreibe es hier jedoch nicht. Informiere, mehr nicht.

Auch solltest Du hier keine Verkaufsmails an diese Liste senden oder Informationen zu weiteren Produkten von Dir.

Was super funktioniert, ist. Wenn Du beispielsweise so 3- oder 4mal im Jahr ein Frage/Antworten Webinar für Deine Kunden abhältst. Das wird sehr gerne angenommen und von Deinen Kunden auch wirklich wertgeschätzt.



Ähnliche Beiträge


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *