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Zielgruppenanalyse: Anleitung

Zielgruppenanalyse Anleitung: Worum geht es bei der Zielgruppenanalyse und warum sollte man eine durchführen? Je genauer Du weißt was Deine Zielgruppe sich wünscht. Umso genauer kannst Du auch darauf eingehen. Daraus folgt. Je genauer Du die Wünsche Deiner Zielgruppe erfüllst. Umso einfacher wird Dein Vertrieb. Umso mehr Umsatz kannst Du aufbauen.

Zielgruppenanalyse Anleitung

Ein ganz wichtiger Faktor im Marketing ist es. Die Übereinstimmung zwischen Deinem Produkt und den Wünschen Deiner Interessenten herauszufinden.

Stell Dir einfach mal folgende Situation vor. Du möchtest eine neue Jacke für Dich kaufen. Du gehst jetzt in ein Ladengeschäft. Dort hängt nun genau eine einzige Jacke auf einem Kleiderbügel. Und das war es.

Exakt dies ist die Situation auf Deiner Landingpage. Du stellst Dort nur ein einziges Produkt vor.

Zielgruppenanalyse Anleitung: Warum ist sie so wichtig für Dich?

Der Unterschied im Vertrieb, zwischen der realen Welt und beim Verkauf von Digitalen Infoprodukten im Internet. Ist so am deutlichsten zu erkennen. Du musst Dir im Klaren sein, dass Du lediglich ein einziges Produkt vermarkten möchtest. Wenn dies nicht zu 100% dem entspricht, was Dein Interessent sich wünscht. Dann wird er nicht zum Kunden bei Dir.

Darum ist eine Zielgruppenanalyse so enorm wichtig für Dich.

Alles andere im Vertrieb ist Technik und leicht beherrschbar. Es gibt ausreichend Plattformen im Internet, über die Du beispielsweise die Zahlungsabwicklung automatisieren kannst. Hier wird Dir alles zur Verfügung gestellt. Doch den Vertrieb, die Präsentation Deines Produktes und Deine Verkaufsargumentation. Die musst Du selbst machen. Das kann Dir auch keine Dienstleistungsplattform im Internet abnehmen.

Erforsche, was Deine Zielgruppe wirklich braucht

Die Definition Deiner Zielgruppe ist recht einfach. Führen wir uns das Beispiel von gerade eben nochmal vor Augen. So besteht Deine Zielgruppe aus Menschen, die eine Jacke kaufen möchten. Du bestimmst jetzt noch, ob Du eine Damen- oder Herrenjacke, an die Frau oder den Mann bringen möchtest.

Was wünscht sich Deine Zielgruppe?

Du bestimmst noch selbst, ob Du eine Herren- oder Damenjacke verkaufen möchtest. Jedoch den Geschmack Deiner potenziellen Kunden. Den kannst Du nicht mehr bestimmen. Das Geheimnis erfolgreicher Online-Kurse ist es, dass diese ganz genau die Wünsche (Geschmack) der Interessenten erfüllen. Du weißt jetzt noch nicht, ob sich Deine Zielgruppe eine Lederjacke oder eine Jeansjacke wünscht.

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass wir als Online-Kurs Verkäufer zwar unsere Kunden selbst bestimmen können. Wir bestimmen selbst, ob wir beispielsweise Männern oder Frauen eine Jacke verkaufen möchten. Jedoch das was sich der Interessent jetzt wirklich wünscht, das bestimmt er einzig und allein selbst.

Daran scheitern die meisten Online-Projekte

Viele Online-Produkt Verkäufer sind in Ihren eigenen Online-Kurs regelrecht verliebt. Das ist auch gut so. Natürlich darf man von seinem selbst erstellten Kurs auch voll überzeugt sein. Das muss sogar so sein. Doch denken sie, das braucht jetzt jeder. Vielleicht stimmt der Gedanke sogar noch. Doch Dein potenzieller Kunde weiß das nicht.

Den potenziellen Kunden an dieser Stelle umstimmen zu wollen, das funktioniert so leider nicht. Du kannst aus einem Jeansjackenträger keinen Lederjackenträger machen. Auch wenn die Lederjacke viel besser warm hält.

Zielgruppenanalyse durchführen

Zielgruppenanlyse Anleitung: Wie durchführen?

Sobald wir unsere Zielgruppe durch unser Produkt, im Grunde genommen festgelegt wurde. Können wir auch schon mit der Zielgruppenanalyse beginnen.

Mit der Erforschung der Verhaltensmerkmale Deiner Zielgruppe, lernst Du nun Deine Zielgruppe Stück für Stück näher kennen.

Mit Hilfe der Ergebnisse aus Deinen Forschungen, kannst Du dann das Kaufverhalten Deiner Zielgruppe bestimmen.

Finde heraus, welche Werte und Einstellungen bei Deinen Interessenten, für eine Entscheidung zum Kauf, mit einfließen. Das können beispielsweise folgende sein:

  • Umweltbewusstsein
  • Gesundheit
  • Vorlieben, zum Beispiel Haustiere, Hobbies oder ähnliches
  • Und vieles mehr …

Um nun das Kaufverhalten Deiner Zielgruppe zu bestimmen, sind folgende Punkte wichtig:

  • Kaufmotiv (Kaufgrund …)
  • Sonstige Beeinflusser (Verknappung, zeitliche Begrenzungen …)
  • Marke
  • Preis
  • Und mehr …

Sobald nun diese Merkmale ermittelt worden sind. Ist es ratsam eine sogenannte Persona zu erstellen. Eine Persona beschreibt das Profil Deines Kunden. Das kann Dir dabei helfen, Dich besser in Deine Zielgruppe hineinzuversetzen. Die genauen Bedürfnisse Deiner Zielgruppe zu verstehen. Ebenso fällt es Dir dann auch leichter, entsprechenden Content zu erstellen. Der Deine Konversion voran bringt.

Um nun auch die gewünschten Ergebnisse wie oben aufgezählt zu erhalten. Stehen Dir verschiedene Methoden zu Verfügung. Diese wollen wir uns jetzt mal im Einzelnen betrachten.

Die Methoden welche Dir zur Verfügung stehen

Ich möchte Dir hier mal 3 der gängigsten Methoden der Zielgruppenanalyse etwas genauer erklären. Es gibt natürlich noch jede Menge weitere Möglichkeiten, an die für Dein Geschäft wichtigen Daten heranzukommen.

  • Online Recherche
  • Umfragen
  • Interviews

Online Recherche: Die schnelle Methode

Bei der Online Recherche handelt es sich um die schnellste, günstigste und einfachste Methode der Zielgruppenanalyse. Jedoch sollte diese Methoden lediglich als Grundlage oder Ergänzung betrachtet werden. Du kannst dafür ein Tool von Google (Analytics) verwenden. Da bekommst Du zumindest mal Alter, Geschlecht und Uhrzeit raus.

Da dies jedoch bei weitem noch nicht ausreicht, kannst Du beispielsweise Kommentare auf Webseiten, in Facebook-Gruppen oder auch Foren analysieren. Anhand der dort gewonnenen Erkenntnisse lässt sich sicherlich eine Tendenz erkennen.

Umfragen: Die sichere Methode

Mit wenig Aufwand, kannst Du eine Umfrage auf Deiner Webseite einrichten. Setzt jedoch voraus, dass Du über eine gut besuchte Webseite verfügst. Du benötigst eine möglichst große Teilnehmerzahl, um auch genaue Ergebnisse zu erzielen.

Wichtig hierbei ist auch, dass Du eindeutige und konkrete Fragen stellst. Damit Du die Antworten, entsprechend einfach und präzise auswerten kannst. Ein Vorteil der Umfrage ist, dass Du diese anonym durchführen kannst.

Interviews: Die beste Methode

In einem direkten Gespräch mit potenziellen Kunden, bekommst Du das beste Feedback. Hier bekommst Du ganz klar die für Dich wertvollsten Ergebnisse. Wichtig dabei ist, dass es sich bei Deinen Gesprächspartnern nicht um Freunde oder Verwandte handelt. Freunde sind hier oft nicht ganz ehrlich oder antworten lediglich ausweichend, weil sie Dich nicht verletzen wollen.

Am besten sind Gesprächspartner, welche Dir direkte und offene Antworten geben. Auch wenn Du die Antworten eventuell nicht hören möchtest. Und sie nicht Deinen Erwartungen entsprechen. Dann weißt Du aber, woran es liegt, wenn sich Dein Produkt nicht verkauft.

Vorteil hier ist, dass Du recht wenige Interviewpartner benötigst um exakte Ergebnisse zu erzielen.

So erforschst Du das Kaufverhalten Deiner Zielgruppe

Während bei der Zielgruppendefinition der Schwerpunkt eher auf dem Alter, Geschlecht und anderen Merkmalen liegt. So interessieren wir uns bei der Erforschung des Kaufverhaltens mehr für den Lebensstil, die Lebensumstände, die Probleme. Wir wollen herausfinden warum die Menschen kaufen. Um das herauszufinden, solltest Du Antworten auf folgende Fragen zu Deinen Kunden haben:

  • In welcher Lebenssituation stehen Deine Interessenten?
  • Welche Bedürfnisse haben Deine Interessenten?
  • Was wünschen sich Deine Interessenten?
  • Was beeinflusst Ihre Kaufentscheidung?

Aus den Antworten auf diese Fragen ergibt sich der Kaufgrund. Warum werden Interessenten zu Kunden?

Darüberhinaus sind uns jetzt noch bestimmte Verhaltensmerkmale wichtig. Die sogenannten psychografischen Merkmale. Wie, Umweltbewusstsein, Nutzung von Ressourcen, Charakter-Eigenschaften, Konsumverhalten, Markenpräferenzen usw.

Aus diesen Daten lassen sich Deine Interessenten in weitere Usertypen einteilen. Je genauer Du auf die unterschiedlichen Merkmale Deiner Zielgruppe eingehen kannst, umso besser. Ist der größte Teil Deiner Interessenten eher konservativ eingestellt. Oder vielleicht auch offen für Neues.

Zielgruppenanalyse Anleitung: Interessenten oder Kunden

Oft wird mir auch die Frage gestellt. Wen befrage ich denn nun? Kunden oder Interessenten? Die Antwort darauf lautet, beide Gruppen. Denn Du gewinnst ganz unterschiedliche Ergebnisse. Alle Erkenntnisse zu Deinen Interessenten sind vor allem wichtig für Dein Marketing. Du erfährst WANN Deine Interessenten zu Kunden werden würden. Noch bevor diese Dein Produkt kennen.

Interessant ist, wenn Du einen Interessenten befragst. Dir seine Antworten natürlich auch notierst. Und genau diesen dann nochmal befragst, wenn er Dein Produkt gekauft hat. Und Ihm als Kunden, dann nochmal die gleichen Fragen stellst. Dann bekommst Du fast immer, ganz unterschiedliche Antworten. Denn die Perspektive oder Betrachtungsweise hat sich jetzt bei dieser Person verändert.

Darüberhinaus bekommst Du weitere Erkenntnisse zu Deinem Produkt.

Interessenten verraten Dir Ihre Bedürfnisse, Ihre Wünsche und Ihre Ansprüche an dein Produkt. Während Kunden Dir Ihre Erfahrungen zu und mit Deinem Produkt mitteilen.

Antworten zu erhalten ist schwer

Zugegeben es ist heutzutage nicht mehr ganz so einfach an die für eine ausführliche Zielgruppenanalyse Interessenten oder Kundendaten zu kommen. Die meisten Internet-User wollen Ihre Daten nicht mehr so einfach preisgeben und bleiben lieber anonym.

Mit ein bisschen Erfindergeist, kommt man jedoch an jede Menge Daten.

Notwendige Daten für eine ausführliche Zielgruppenanalyse

Wichtige persönliche Daten:
  • Alter
  • Geschlecht
  • Wohnort
  • Beruf
  • Bildung
  • Familienstand
  • Interessen
  • Werte
Einstellungen und Werte für eine Kaufentscheidung:
  • Gesundheit
  • Umweltbewusstsein
  • Vorlieben
  • Offen für neues
Kaufverhalten:
  • Kaufmotiv
  • Beeinflusser
  • Markenpräferenzen
  • Verkaufsort
  • Kauffrequenz
  • Uhrzeit
Preisgestaltung:
  • Preissensibilität
  • Einkommen

Du siehst es sind jede Menge Daten die wichtig sind um eine ausführliche Analyse durchzuführen. Bei Kunden kommst Du an diese Daten relativ einfach dran. Die aller meisten digitalen Infoprodukte beinhalten heute auch eine Facebook-Gruppe. Zugang zu dieser Gruppe bekommt man nur als Kunde. Die Daten die Du nun über Facebook sammeln kannst. Indem Du ganz einfach auf das Profil Deines Kunden gehst, sind sogar recht zuverlässig. Hier geben die meisten User auch Ihre echten Daten ein. Die aller meisten Kunden nutzen auch eine solche Facebook-Gruppe um sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können oder mit Dir als Produkt Hersteller auch direkt in Kontakt treten zu können. Die Menschen wollen auch einfach nur dazugehören.

Um an Daten Deiner Interessenten zu kommen, kannst Du beispielsweise eine weitere Gruppe gründen. Zu dieser werden dann nur Interessenten zugelassen. Hier ist es jedoch in der Regel so, dass sich Deine Interessenten nicht von ganz allein oder einfach so anmelden wollen. Du kannst jedoch mit einem sogenannten Freebe etwas nachhelfen. Ganz ähnlich wie bei einem Newsletter-Eintrag. Menschen sind neugierig und wenn es etwas umsonst gibt. Denkt interessanterweise kaum noch jemand darüber nach.

Zielgruppenmarketing

Auf die Zielgruppenanalyse folgt nun das Zielgruppenmarketing

Was macht man nun mit den gewonnenen Daten? Zuerst wertet man diese natürlich aus. Das kannst Du am besten machen, indem Du eine Statistik erstellst. Ich möchte hier jedem raten, auch tatsächlich eine Tabelle anzulegen. Wenn man die Daten nur aus dem Gefühl heraus analysiert. Dann liegt man hier meistens ziemlich weit daneben. Das hängt ein bisschen damit zusammen, wie das menschliche Gehirn funktioniert. Wir merken uns oft das, was wir uns merken wollen. Und sehen selten das Große und Ganze. Den Vorgang genau zu erklären, würde hier an dieser Stelle jetzt viel zu weit führen. Darum der Rat. Lege eine Tabelle an und werte die Daten aus.

Zielgruppen gerichtetes Marketing

Was damit gemeint ist, wird am besten deutlich, wenn wir uns mal ein Beispiel dazu anschauen. Die Technik entwickelt sich immer schneller weiter. Mit dem Internet sind hier auch weitere Möglichkeiten hinzugekommen, die früher noch undenkbar waren.

Schauen wir uns mal die Entwicklung von Alarmanlagen an. Früher war es so, dass nach dem scharf stellen der Alarmanlage zum Beispiel eine Sirene ertönte, wenn die Haustür oder ein Fenster geöffnet wurde. Meistens war an Türen oder Fenstern ein einfacher Schalter angebracht. Wurde dieser nun unterbrochen. Dann ertönte eben das Warnsignal der Sirene. Heut funktionieren Alarmanlagen ganz anders. Es werden beispielsweise Bewegungsmelder in Räumen angebracht und wenn dieser nun eine Bewegung registriert. Wird eher ein stilles Signal ausgelöst. Es ertönt nicht mehr unbedingt eine laute Sirene. Ein stilles Signal könnte beispielsweise sein, dass das Licht angeht. Und/oder ein Signal auf dem Handy erscheint.

Moderne Anlagen haben jetzt noch Videoüberwachung mit angeschlossen. Löst der Bewegungsmelder aus, dann kann man auf dem Handy über die Videokamera gleich auch sehen. Was in dem Raum gerade passiert.

Doch warum erzähle ich Dir das?

Eine Zielgruppenanalyse hat jetzt ergeben. Früher haben Menschen tatsächlich eine Alarmanlage gekauft. Um damit auch Einbrecher zu verscheuchen oder einen Einbruch zu verhindern.

Heute jedoch, kaufen die wenigsten aus diesem Grund heraus eine Alarmanlage.

Nur warum kaufen Menschen jetzt eine Alarmanlage?

Durch die Videoüberwachung werden Alarmanlagen heute viel häufiger zweckentfremdet. Die meisten Menschen kaufen heute eine solche Anlage. Um Ihre Haustiere zu beobachten. Sie wollen wissen was die Fellnase zuhause anstellt, wenn sie nicht zu Hause sind.

Besonders Menschen mit Katzen. Katzenbesitzer haben häufig eine Katzentür eingebaut. So dass die Katze zu jeder Zeit kommen und gehen kann. Geht nun der Eigentümer mal abends aus und bleibt für längere Zeit aus dem Haus. Vielleicht sogar über mehrere Tage, dann hat der Hauseigentümer auch sein Haustier immer im Blick. Das ist heute der Grund für den Kauf einer Alarmanlage. Hättest Du das gedacht? Ich habe mich amüsiert darüber.

Dieses Beispiel zeigt Dir aber, wie wichtig es ist eine Zielgruppenanalyse durchzuführen und hier auch immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Als der Alarmanlagenhersteller dies erkannt hat. Hat er auch sein Marketing, insbesondere sein Online-Marketing, entsprechend angepasst. Er hat Zielgruppen gerechte Marketing Kampagnen geschaltet und ganz gezielt Haustierbesitzer angesprochen. Und die Bezeichnung Alarmanlage in Haustier-Überwachungsanlage geändert. Er hat lediglich eine neue Verpackung gestaltet und die Bezeichnung geändert. Das Gerät an sich oder die Geräte, haben sich hingegen nicht verändert.

Allein damit konnte der Umsatz des Herstellers von 15 Millionen Euro im Jahr auf 38 Millionen Euro im Jahr gesteigert werden.

Das lässt erkennen wie sich solche Analysen und entsprechende Reaktionen darauf, auf den Erfolg eines Unternehmens auswirken können.

Zielgruppenanalyse Anleitung: Praxis-Beispiel (Schritt für Schritt)

Es ist jetzt nur ein Beispiel. Es geht mir darum, dass Du verstehst wie Du beispielsweise vorgehen kannst.

Schritt 1

Du schaltest eine Anzeige für Alarmanlagen auf Facebook. Zuerst schaltest Du diese ganz allgemein für Hausbesitzer mittleren Alters. Du bekommst jetzt vermutlich nur wenige Klicks.

Zum jetzigen Zeitpunkt schauen wir uns lediglich das Alter und Geschlecht, der Personen die auf unsere Anzeige Klicken, an.

Dabei stellen wir jetzt vielleicht fest, dass es sich vorwiegend um Frauen im Alter von 35 bis 70 Jahren handelt.

Zielgruppe 1 –Anzeige 1 (Alarmanlage):

  • Frauen
  • 35 bis 70 Jahre alt

Somit weißt Du jetzt schon mal, dass Deine Zielgruppe Frauen im Alter zwischen 35 und 70 Jahre sind. Wenn Du eine Anzeige zu Alarmanlagen schaltest. Nun kannst Du auf Facebook auch die Profile anschauen. Suche dort zuerst nach Gemeinsamkeiten und vergleiche die Profile untereinander.

Schritt 2:

Nehmen wir mal an, Du findest eine Gemeinsamkeit und die meisten der Frauen die Deine Anzeige geklickt haben, mögen oder haben ein Haustier.

Dann Schaltest Du erneut eine Anzeige und gibst jetzt einen neue Zielgruppe an.

Zielgruppe 2 – Anzeige 1 (Alarmanlage):

  • Frauen
  • 35 bis 70 Jahre
  • Interesse (Haustiere)

Jetzt müsste Deine Klickrate schon deutlich besser sein, als bei der ersten (breit gestreuten) Anzeige.

Anschließend analysierst Du erneut. Versuche heraus zu finden, um welches Haustier es sich bei den meisten Klicks jetzt handelt.

Dieser Schritt ist jedoch nicht so einfach. Facebook oder auch andere Netzwerke zeigen Dir lediglich grobe Klickwerte an. Nicht jedoch wer geklickt hat. So bleibt Dir nichts anderes übrig als Deine Anzeige jetzt einmal für Hundebesitzer und ein zweite für Katzenbesitzer zu schalten.

Zielgruppe 3 und 4 – Anzeige 1 (Alarmanlage):

  • Frauen
  • 35 bis 70 Jahre
  • Hunde/Katzen Besitzer

Begonnen haben wir mit Anzeigen für eine Alarmanlage. Weil wir glaubten, dass unsere Zielgruppe sich gegen Einbrecher schützen will. Da wir jetzt jedoch festgestellt haben, dass wir die meisten Klicks von Haustierbesitzern bekommen. Sollten wir versuchen heraus zu finden, warum dies so ist. Das ist jedoch fast nur in einem persönlichen Gespräch möglich. Darum sollten wir uns auch etwas einfallen lassen, wie wir jetzt mit denjenigen die auf unsere Anzeige klicken, ins Gespräch kommen können.

Das Internet ist hier wirklich genial.

Wir haben jetzt ganz grob ermittelt, welche Zielgruppe uns die meisten Klicks auf die Anzeige für Alarmanlagen einbringt.

Nun müssen wir natürlich noch herausfinden warum dies so ist.

Schritt 3

Jetzt beginnt einer der schwierigsten Schritte. Wir müssen es jetzt schaffen mit denjenigen die bis jetzt auf unsere Anzeigen geklickt haben in Kontakt zu kommen. Das was wir bis jetzt wissen ist, dass es sich um Frauen im Alter von 35 bis 70 Jahren handelt und dass diese ein Haustier, überwiegen Katzen haben.

Somit müssen wir uns jetzt etwas einfallen lassen, wie wir möglichst an die Kontaktdaten der Interessenten kommen. Das kannst Du tun, indem Du jetzt ein sogenanntes Freebe anbietest. Diese Anzeige zeigst Du nur denjenigen die bereits auf die Alarmanlagen-Anzeige geklickt haben. Hier zeigt der Facebook-Marketing-Manager seine wahre Stärke. Denn das kannst Du hier tatsächlich auch so steuern.

Schritt 4

Du wirst jetzt feststellen, dass nur noch sehr wenige bereit sind mit Dir in Kontakt zu kommen. Das ist ganz normal so und macht zunächst auch nichts. Denn wir wollen herausfinden, warum diese sich für die Alarmanlage interessieren. Es kann gut sein, dass Du hier viel Zeit und Arbeit investieren musst, um eine aussagekräftige Antwort zu erhalten.

Ich nehme jetzt die Antwort mal vorweg. Der häufigste Kaufgrund für den Kauf einer Alarmanlage ist nicht, dass man sich vor Einbrechern schützen möchte. Der häufigste Kaufgrund heute ist, dass die Haustierbesitzer wissen möchten. Was Ihr Haustier so treibt, wenn niemand sonst zuhause ist. Du findest inzwischen millionen Videos auf YouTube. Was die Tierchen so anstellen, wenn sie allein zuhause sind. Hunde haben die ganze Wohnung mit Mehl eingestaubt. Oder Katzen rollen das Klopapier ab und zerfetzen es. Und vieles mehr.

Schritt 5

Wenn wir dies jetzt herausgefunden haben. Dann kann man auch sein Marketing entsprechend anpassen. Man kann eine Alarmanlage jetzt beispielsweise Überwachungsanlage nennen. Diese vielleicht ein wenig für Katzen- oder Hundebesitzer modifizieren.

Man hat nun die Möglichkeit, entsprechend informativen Content auf der Website zu veröffentlichen. Tipps geben, wie man die Haustiere beschäftigen kann. Wenn man als Besitzer mal länger nicht zuhause sein kann. Landing-Pages entsprechend für Haustierbesitzer gestalten und mit Argumenten für eine Kaufentscheidung füllen.

Möglichkeiten gibt es jetzt unzählige. Vorausgesetzt, man kennt den eigentlichen Kaufgrund seiner Zielgruppe. Nun es natürlich möglich, dass es unterschiedliche Zielgruppen mit entsprechend unterschiedlichen Kaufgründen. Für ein und dasselbe Produkt gibt.

Schritt 6

Diese gilt es herauszufinden. Denn wir müssen eines beachten. Im Internet findet kein Verkaufsgespräch statt und wir können nicht entsprechend reagieren. Wie wir das in der Realität sonst können. In einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Kann man immer auch sofort reagieren und seine Argumentation als Verkäufer entsprechen dem Interessenten anpassen. Das geht im Internet nicht.

Hier liegen die Herausforderungen im Internet einen Vertrieb aufzubauen. Es reicht nicht nur einfach Traffic aufzubauen. Je exakter Du Deine Zielgruppe oder Deine Zielgruppen ansprichst. Umso targetierender (zielführender) wird auch Dein Marketing.

Es gibt viele Möglichkeiten einer Zielgruppenanalyse

So oder so ähnlich könnte jetzt eine Zielgruppenanalyse in der Ausführung aussehen. Es gibt hier unzählige Wege und ist auch von Produkt zu Produkt ganz unterschiedlich. Ich kann jedem nur empfehlen. Egal wie man es auch anstellt. Sich mit den Interessenten und auch mit den Kunden zu verbinden. Mit Ihnen in Kontakt zu treten. Social Media Kanäle gibt es ausreichend. Zu wissen welche Zielgruppen Dir zur Verfügung stehen. Deren Anforderungen und Bedürfnisse zu kennen. Ist die Grundlage eines jeden Vertriebs im Internet. Ich höre so oft, ich habe ein ganz tolles digitales Produkt, aber keiner kauft. Wenn ich dann frage: „Kennst Du Deine Zielgruppe?“ Bekomme ich viele begeisterte Argumente, warum jemand dieses Produkt haben sollte. Hake ich dann nach und frage: „Kennst Du jemanden aus Deiner Zielgruppe persönlich?“ dann ist es meistens erst mal still in der Leitung.

Interessenten werden aus Ihrem Grund heraus zu Kunden. Nicht aus dem Grund den wir als Verkäufer uns vorstellen. Hier liegen ganz oft Welten dazwischen. Das habe ich versucht Dir an dem Praxisbeispiel hier, zu verdeutlichen. Die meisten kaufen eine Alarmanlage nicht aus dem Grund, Einbrecher zu ertappen. Nein, sie wollen Ihr Haustier im Blick behalten. Das habe ich mir nicht einfach so ausgedacht. Das ist tatsächlich so.



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