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Anleitung: „Onpage SEO für WordPress“

Die Onpage SEO Anleitung für WordPress gibt Dir eine Orientierung, was Du an Deinem WordPress-Blog noch verbessern kannst. Um in den Google Rankings weiter nach oben zu kommen.

Onpage SEO Anleitung für WordPress

WordPress allein ist schon recht gut aufgestellt und übernimmt auch einiges. Da WordPress aber nur ein Content Management System ist, kann es natürlich die inhaltlich notwendigen SEO Maßnahmen erst gar nicht übernehmen.

Inhaltsverzeichnis

Onpage SEO Anleitung für WordPress: einfach erklärt

Ziel ist es immer in die Top 5 bei Google zu gelangen.

Wie und an welcher Stellschraube Du hier noch Verbesserungen vornehmen kannst. Schauen wir uns in dieser Anleitung an. Es handelt sich dabei um folgende Punkte:

  1. Page Speed
  2. Mobile Responsive
  3. Unique Content
  4. Interne Verlinkung
  5. Externe Verlinkung

Die wichtigsten 5 Google Ranking-Faktoren 2020

Google Ranking Faktoren

Es gibt jede Menge Ranking Faktoren (Stellschrauben) für Deine Webseite. Die teilweise großen Einfluss auf das Ranking, in den Google Suchergebnissen haben können. Wer somit mit seinem WordPress-Blog erfolgreich werden möchte, der kommt an dem großen Thema Onpage SEO und Offpage SEO nicht vorbei.

Denn nur die Top 3, in den Google Suchergebnissen, bekommen auch den größten Batzen Traffic. Von Google quasi geschenkt. Das ist abhängig von der Google Klickrate, der Suchergebnisse. Die Verteilung der Klickrate oder auch das Klickverhalten der Suchenden in Google. Schauen wir uns später noch etwas genauer an.

Kommen wir nun zu den 3 wichtigsten Onpage Faktoren, die Dein Google Ranking am stärksten beeinflussen.

1. Page Speed (Website Ladezeit)

Page Speed - Ladezeit Website Die Ladegeschwindigkeit oder Ladezeit der Website, ist ganz entscheidend für ein gutes Ranking in Google.  Nicht nur Google bevorzugt Websites die schnell geladen werden. Auch die Besucher. Eine Statistik sagt, dass 85% aller Besucher sofort wieder das Browserfenster schließen, wenn die Website länger als 3 Sekunden zum Öffnen benötigt.

Mit anderen Worten, der Website Besucher ist nicht bereit länger als 3 Sekunden zu warten. Bis Ihm die Inhalte der Website angezeigt werden. Benötigt Deine Website länger, verlierst Du 85% Deiner Besucher.

Das hat zur Folge, dass Google diese Besucher als Bounce registriert. Das verschlechtert Deine Besucherstatistiken in Google. Was zur Folge hat, dass Du in den Rankings von Google abgestuft wirst. Schlimmstenfalls wird Deine Website aus dem Index allgemein entfernt.

Faktoren welche die Ladezeit Deiner Website beeinflussen

Es gibt mehrere Faktoren die Deinen WordPress-Blog langsamer werden lassen. Die Stellschrauben Deine Ladezeit teilweise deutlich zu beschleunigen sind:

  • Hosting
  • Bilder / Grafiken
  • WordPress-Plugins
Hosting
Onpage SEO Anleitung für WordPress - Hosting

Dein Hosting hat hier den größten Einfluss auf die Ladezeit Deiner Website. Es macht keinen Sinn hier an ein paar Euro zu sparen. Ein gutes und schnelles Hosting ist nur wenige Euro im Monat teurer als die Billiganbieter. Die paar Euro sind wirklich gut investiert. Wenn Du mit Deinem WordPress-Blog ein Online-Business aufbauen möchtest. Solltest Du bei einem Billiganbieter sein, dann wechsel den Anbieter.

Bilder / Grafiken

Bilder und Grafiken haben einen besonders großen Einfluss auf die Ladezeit Deiner Website. Bilddateien sind in der Regel recht groß und benötigen viel Speichplatz. Somit haben diese auch eine recht lange Ladezeit. Verwende hier immer nur Bildformate die eine kleine Dateigröße haben. Du kannst auch ein Komprimierungstool anwenden. Die Mühe lohnt sich.

Falls Du beispielsweise Adope Photoshop verwendest, kannst Du auch die Möglichkeit für Dich nutzen JPGs in PNGs umzuwandeln. Wenn Du diese Möglichkeit für Dich in betracht ziehst, dann speichere das PNG mit „Interlaced“ ab.

PNG interlaced

Dir ist bestimmt schon mal aufgefallen, wenn Du eine Website besuchst, dass die Grafiken erst unscharf dargestellt werden. Dann in ein oder mehreren Schritten immer schärfer dargestellt werden. Das macht die Funktion „Interlaced“. Hiermit beschleunigst Du Deine Ladezeit um einiges. Insbesondere dann, wenn Du größere Grafiken in Deine Beiträge einfügen möchtest oder musst. Insbesondere Statistiken möchte man häufig nicht so klein einfügen. Der Besucher sollte schon noch etwas erkennen können.

WordPress Plugins

WordPress Plugins sind eine schöne Sache. Man sollte jedoch bedenken, dass jedes eingesetzte Plugin auch Ressourcen verbraucht. Je mehr Plugins Du somit einsetzt, umso länger wird die Ladezeit Deiner Website. Hier gilt ganz klar, setze so wenig wie möglich Plugins ein. Nur so viele wie unbedingt notwendig.

Verzichte auf Plugins die Du nicht unbedingt auch wirklich brauchst. Meine Device hier lautet: „Setze ein Plugin weniger ein als Du unbedingt brauchst“. Wenn ich mich selbst dazu zwinge, ein Plugin, dass ich unbedingt brauche, wieder zu entfernen. Dann weiß ich auch, dass ich nur die notwendigsten Plugins installiert habe.

Meine Standard Plugins sind:

  • Yoast-SEO
  • Site Kit by Google
  • YARPP
  • Table of Contents Plus
  • Titan anti Spam
  • WP-Rocket
  • Classic Editor (wird demnächst entfernt)

Classic Editor werde ich in Zukunft wieder entfernen. Wenn ich mich an den neuen Editor von WordPress gewöhnt habe. Dafür gebe ich mir etwas Zeit. Aber dieses Plugin ist ein klassisches Beispiel dafür, dass ich verschwendete Ressourcen einsparen kann.

WP-Rocket

WP-Rocket ist ein Caching-Plugin für WordPress, welches Deine Website deutlich beschleunigen kann. Das Gute an WP-Rocket ist, dass es recht einfach zu bedienen ist und Dir jede Menge Arbeit abnehmen kann. Einen Tipp möchte ich Dir hier jedoch trotzdem noch mitgeben. Auch wenn Du ein Plugin wie WP-Rocket einsetzt. Dann versuche trotzdem alles was Du machen kannst, um die Page Speed zu verbessern, auch umzusetzen. Versuche möglichst kleine Bilddateien zu verwenden und möglichst wenig weitere Plugins zu installieren. Dann erzielst Du auch den größten möglichen Effekt mit einem solchen Plugin.

2. Mobile responsive (Website mobilefähig)

WordPress SEO Anleitung - mobile responsive

Responsive Webdesign bedeutet nichts anderes, als dass Du Deine Website so gestaltest, dass diese auf verschiedenen Endgeräten gleich dargestellt wird. Es ist inzwischen zu einem echten Kriterium für Google geworden, ob Deine Website auch auf einem Smartphone angezeigt werden kann. Falls das jetzt noch nicht der Fall sein sollte. Dann hole es spätestens jetzt nach.

Was kannst Du dafür tun, Deine Website mobile responsive zu gestalten?

Hier zeigt WordPress mal wieder einen seiner großen Vorteile. Du kannst Deine Website recht einfach umstellen. Sie somit optimal für Smartphones gestalten. Indem Du ganz einfach ein Theme verwendest, welches für mobile Endgeräte optimiert worden ist. Gleichzeitig solltest Du Deine Plugins überprüfen. TablePress ist beispielsweise nicht mobile fähig. Die damit erstellten Tabellen werden der Darstellung auf dem Smartphone nicht angepasst. Versuche somit Tabellen zu vermeiden. Oder verwende eine andere Art der Darstellung.

Vorteile der mobilen Optimierung

Die wirklichen Vorteile sich hier etwas Gedanken zu machen, zeigen sich in den aktuellen Statistiken. Während ich vor ein paar Jahren noch 10% oder sogar weniger Besucher über mobile Endgeräte auf meinen Webseiten hatte. So sind es heute bereits weit über 60%. Tendenz ist weiter steigend. Wenn Du einen WordPress-Blog aufsetzen möchtest oder vielleicht bereits einen aufgebaut hast. Dann solltest Du unbedingt auch Google Analytics verwenden. Hier siehst Du ganz genau woher Deine Besucher kommen und mit welchem Endgerät auf Deine Website zugegriffen wird.

Wurde bisher eine Website auf die Darstellung für eine Auflösung von 1.000px (Computer) breite, optimiert. So ist man heute gezwungen die Auflösung für mobile Endgeräte zu optimieren.

Standard Auflösungen von Smartphones und Tablets:

Smartphones:

320px bis 480px

Tablets:

768px bis 1024px

Computer-Desktop:

1024px+

Ich empfehle Dir hier ein Theme zu verwenden, welche keine strikte Trennung zwischen den Endgeräten vornimmt. Bei manchen Themes musst Du Dich zusätzlich für eine mobile Version entscheiden. Diese Themes sind nur indirekt mobile responsive. Also mobile fähig. Hier hast Du einen wesentlich größeren Pflegeaufwand. Dazu kommt noch, dass Du in Zukunft vielleicht noch weitere Formate eine dritte, vierte oder eventuell fünfte Version benötigst. Was Deinen Aufwand weiter erhöhen wird. Verwende somit ein Theme, welches bereits mobile fähig ist. In der Regel sind diese Themes kostenpflichtig oder Du verwendest eines der vier von WordPress, welche Dir bei der Installation von WordPress zur Verfügung gestellt werden.

Ich empfehle Dir hingegen ein Theme zu verwenden, welches zu Deinen Inhalten passt. Auch wenn Du hier ein paar Euro investieren musst. So sind diese doch gut investiert.

3. Unique Content mit Mehrwert (einzigartige Inhalte)

Onpage SEO Anleitung - Unique Content

Unique Content, was ist Unique Content überhaupt? Wie schreibt man Unique Content? Sobald dieser Begriff genannt wird, bekommen viele Einsteiger erst mal jede Menge Fragezeichen auf die Stirn. Im Internet gibt es jede Menge Informationen darüber. Doch die meisten dieser Informationen sind entweder völlig veraltet oder schlicht weg falsch. Es ist bereits Jahre her, dass die Keyword-Dichte noch eine Rolle gespielt hat. Doch die Zeiten sind längst vorbei. Die künstliche Intelligenz (KI) lässt grüßen. Google ist in diesem Bereich bereits enorm weit fortgeschritten. Und den meisten Unternehmen in diesem Punkt um Meilen voraus.

Die Merkmale von Unique Content sind:

  • Einzigartigkeit
  • Individualität
  • Qualität
  • Mehrwert

Google hat das Bestreben immer die Besten Suchergebnisse zu in den Top Positionen anzuzeigen. Denn auch Google möchte höchste Qualitätsansprüche erfüllen. Was für physische Produkte gilt, gilt auch für Texte im Internet.

Du solltest aber auch wissen, dass Du Deine Texte nicht für Google erstellst. Du schreibst immer für Deine Leser. Ob Du Deine Leser nun langweilst, siehst Du an Deiner Absprungrate. Ist die Absprungrate recht hoch, versuche an Deinen Texten zu arbeiten. Um dadurch die Absprungrate zu verringern.

Onpage SEO hat recht viel mit „trial and error“ zu tun. Probieren, Testen gehört hier zum Alltag. Und ganz wichtig ist Geduld. Es dauert immer bis Google entsprechend reagiert und man die Ergebnisse seines Handelns auch sieht.

Google SERPs (Search Engine Result Pages)

Google arbeitet immer daran die Suchergebnisse für den User qualitativ zu verbessern. Nicht umsonst mach Google ein großes Geheimnis aus dem Algorithmus. Betrachten wir einfach mal die Entwicklung des Internets. Da niemand die bestehenden Webseiten gezählt hat gibt es hier nur Annahmen. Mann geht davon aus, dass es 2019 ca. 2 Milliarden Webseiten gab. Ende 2020 werden es bereits 4 Milliarden sein.

Eine weitere und ebenso beeindruckende Zahl kommt direkt von WordPress selbst. Laut WordPress werden täglich 160 Millionen neue Beiträge auf WordPress Websites veröffentlicht. Das ist jetzt keine Annahme wie bei der Zahl der Websites insgesamt. WordPress kann das messen und die exakte Zahl der veröffentlichten Beiträge zählen.

Beides zeigt, dass Google Auswahl genug hat. Somit ist Google in der Situation die Qualitätsansprüche nach oben zu schrauben. Google entscheidet somit, wer den Ansprüchen gerecht wird und in den Index aufgenommen wird. Je weiter das Internet nun wächst, umso mehr müssen Webseitenbetreiber auch leisten. Um in den Index von Google aufgenommen zu werden und auch im Index zu bleiben.

Selbst im Zeitalter von Video gewinnt Content weiter an Bedeutung.

Content bietet Mehrwert für den User

Früher konnten Webmaster mit Keyword-Stuffing punkten. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Heutzutage zählt schlicht und einfach Mehrwert. Mehrwert für den User (Leser). Dabei ist schlicht und einfach wieder das alte klassische Handwerk gefragt und wer dies beherrscht ist klar im Vorteil. Wer somit nicht versucht mit Tricks und Manipulation in den Google SERPs aufzusteigen, gewinnt am Ende immer. Mehrwerthaltiger Content ist aufwendig und benötigt Zeit, Energie und etwas Geduld. Man gelangt vielleicht nicht sofort in die Top 10 von Google. Jedoch steigt die Website langsam in den Google SERPs auf. Ist man mal auf Platz 1 angekommen. So bleibt man dort auch relativ lange unangefochten stehen.

Unique Content beantwortet die Fragen Deiner Leser und informiert.

Während hier eine leserfreundliche Seitenführung unabdingbar ist. Passende Bilder oder sogar eine audiovisuelle Darstellung der Inhalte umrahmen das ganze nochmal.

Die Google Bots werden hier immer raffinierter. Die Algorithmen werden immer ausgereifter im Erkennen von hochwertigen und mehrwerthaltige Texten bzw. Inhalten.

Wer somit wenig oder schlimmer noch doppelten Content (Kopien) auf seiner Website erstellt, wird damit nicht punkten können. Riskiert sogar von Google abgestraft zu werden.

Unique Content als Marketing Instrument

Du solltest jetzt natürlich nicht aus Angst vor einer Abstrafung durch Google großartigen Content erstellen. Ich drücke mich so direkt aus. Damit Dir klar wird, wie wichtig Unique Content für Dich und Deinen Erfolg mit Deiner Website ist. Du hast einen riesigen Nutzen davon, Dir bei der Content Erstellung Mühe zu geben. Und Dir auch Arbeit damit zu machen. Deine Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • Mehr Traffic
  • Mehr potenzielle Kunden
  • Größere Kundenbindung
  • Eine eigene Community aufbauen

Selbst dann wenn Du nur einen Online-Shop betreiben solltest. Dann empfehle ich Dir die Produktbeschreibungen selbst zu schreiben. Auch hier Unique Content zu erstellen. Und nicht wie die meisten Online-Shop-Betreiber die Beschreibungen einfach vom Hersteller zu kopieren. Denn auch hier gilt, kopierte Inhalte verschlechtern Dein Ranking oder werden schlimmsten Falls aus dem Index gelöscht.

Unique Content erzeugt langfristig nicht nur spitzen Rankings, sondern baut auch Vertrauen zu Deinen Usern auf. Das steigert auch die Conversion und erhöht somit Deine Umsätze.

Wie erstellst Du hochwertigen Unique Content?

Hier gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Du schreibst Deinen Content selbst. Das bedeutet Recherche Arbeit. Grafiken erstellen. Einen gut aufgebauten und strukturierten Text erstellen. Und diesen dann Online zu stellen.

Falls Du Dir das nicht zutraust oder nicht die Zeit dafür hast. Dann kannst Du Dir diesen auch erstellen lassen. Jedoch ist hochwertiger und mehrwerthaltiger Content nicht ganz billig. Falls Du Dich entscheidest den Content erstellen zu lassen. Dann lohnt es sich nur, wenn Du auch bereit bist zu investieren. Du brauchst definitiv Profis, die wissen wie man SEO optimierte Texte herstellt, die im besten Fall Deine Leser sogar unterhalten.

Alles andere macht wirklich keinen Sinn. Wer nur billig Texte schreiben lässt. Wird hier nicht weit kommen. Somit ist eine solche Investition von vornherein verloren. Das macht einfach keinen Sinn.

Onpage SEO Anleitung: Verlinkung

Onpage SEO Anleitung - Links

Bevor wir hier jetzt loslegen möchte ich noch ein paar Worte zu den Linkarten loswerden. Grundsätzlich gibt es 3 verschieden Arten an Links.

  • Interne Links
  • Externe Links
  • Backlinks

Interne Links sind Links innerhalb Deiner Website. Hierbei handelt es sich um Links, welche Du im Text eines Beitrags zu einem anderen Beitrag auf Deiner Website, einfügst.

Externe Links sind Links, welche Du in Deinen Beiträgen zu anderen Beiträgen auf fremden Seiten einfügst.

Backlinks sind Links die von fremden Webseites auf einen Beitrag Deiner Website hinweisen.

Externe Links und Backlinks werden gern verwechselt. Das ist wichtig zu verstehen. Damit Du den folgenden Text auch richtig verstehst.

4. Interne Verlinkung

Links, ist sicher einer der wichtigsten Ranking Faktoren für Google. Zumindest ist es so, wenn man der SEO Agenturen Glauben schenkt. Ich habe hier andere Erfahrung gemacht. Links sind wichtig, ganz klar. Aber nicht das wichtigste.

Man unterscheidet hier in interne und externe Verlinkung, sowie Backlinks. Wobei hier die internen und externen Links zu der Onpage Optimierung gehören. Backlinks zählen jedoch zur Offpage Optimierung. Darum berücksichtigen wir hier in der Onpage SEO Anleitung nur die internen und externen Links.

Die Bedeutung interner Verlinkung

Laut Google haben die Google Bots 30 Billionen Beiträge im Internet inzwischen indexiert. Tendenz stark steigend. Ein Google Bot oder Crawler ruft einzelne Websites (Beiträge) auf und folgt den Links, die in dem Beitrag enthalten sind. So hangelt sich das Bot von Beitrag zu Beitrag und speichert die gefundenen Informationen auf den Servern von Google. Der Löwenanteil dieser Informationen ist zweifelsohne über interne Links zustande gekommen. Daraus lässt sich folgern, dass die interne Verlinkung wichtiger ist, als die so hoch gehandelten Backlinks. Für die meisten Beiträge gibt es keine Backlinks im Internet.

Ranking-Signale die Google auswerten kann

Schauen wir uns das mal an einem Beispiel an. Angenommen Du hättest Wikipedia ins Leben gerufen. Nun hast Du viele Autoren oder Redakteure die auf der Seite einen Beitrag nach dem anderen veröffentlichen. Im Grunde genommen bräuchtest Du jetzt tausende die hier für den Backlink-Aufbau sorgen und unzählige Gastartikel im Internet auf externen Websites veröffentlichen. Das wäre gar nicht möglich. Doch Wikipedia ist in Google auf unzähligen Keywords auf Platz 1 in den Suchergebnissen zu finden. Und auf noch viel mehr Keywords unter den Top 10 in Google.

Wie hat Wikipedia das nun geschafft?

Wikipedia hat es eigentlich vorgemacht. Geh mal auf einen Beitrag von Wikipedia. Dir wird sicher gleich auffallen, dass hier sehr viel Wert auf die interne Verlinkung gelegt wird. Jedoch ist diese Verlinkung nicht zufällig, sondern mit System aufgebaut. In der Fachsprache spricht man hier auch vom sogenannten Siloing.

Was ist Siloing?

Siloing

Siloing hat mit Deiner Webseiten-Struktur zu tun. Insbesondere dann, wenn Deine Website an Größe gewinnt. Ist es wichtig Struktur zu haben. Der erste Schritt hierbei ist es eine sinnvolle Gliederung nach Themen auf Deiner Webseite zu erstellen. Die gezielte interne Verlinkung der einzelnen Beiträge Deiner Website, ist ein starkes Signal für Google. Nur mit einer vernünftigen internen Verlinkung können die Google Bots auch die Kernaussage Deiner Website erkennen.

Wichtig beim Siloing ist, dass die Unterseiten auf die jeweilige Landing-Page intern verlinkt werden. Und immer nur innerhalb des Silos. Wenn Du auf die Grafik schaust, dann wird Teneriffa zu Kanaren verlinkt. Jedoch nicht zu beispielsweise den Balearen. Somit nicht in einen anderen Silo. Die Trennung ist hier besonders wichtig. Damit Google die Keyword Relevanz für Deine Website ermitteln kann und entsprechend richtig indexieren kann.

Durch interne Verlinkung gute Rankings erzielen

Die Praxis zeigt, dass gute Rankings auch ohne Backlinks möglich sind. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Longtail Keywords. Ich kenne aber auch Websites die in stark umkämpften Keywords in den Top10 zu finden sind. Und das ohne Backlinks. Analysen haben ergeben, dass die das mit einer gut strukturierten internen Verlinkung und extrem gutem Content erreicht haben. Jedoch sind Longtail Keywords in der Regel einfacher zu ranken. Hier gilt ganz klar die Devise „Kleinvieh macht auch Mist“ und „viel Kleinvieh macht viel Mist“ oder „massenweise Kleinvieh macht tonnenweise Mist“.

Interne Links vererben ebenso Linkjuice

Interne Links vererben ebenso Linkjuice wie Backlinks. Hat man das einmal verinnerlicht, so erkannt man sofort, dass es einen riesen Unterschied macht. Ob einen Unterseite mit 1 bis 2 Backlinks versorgt wird oder mit beispielsweise 50. Ebenso wird deutlich wie wichtig eine gut strukturierte interne Verlinkung ist. Es gibt hier zwar auch Plugins dafür. Diese nehmen jedoch keine Rücksicht auf den jeweiligen Silo. Somit kann ich hier nur empfehlen. Die interne Verlinkung manuell und mit etwas Überlegung anzulegen. Früher oder später lohnt sich das für Dich. Je mehr Linkjuice eine Deiner Unterseiten nun hat, umso mehr kann diese dann auch vererben. Wenn Du das verstanden hast, dann hast Du auch verstanden. Wie Du interne Verlinkung und Backlink Aufbau miteinander verknüpfen kannst.

Auch in dieser Betrachtung zeigt sich das Zusammenspiel beider Linkarten.

Interne Links und Ihre Vorteile

Der größte Vorteil interner Verlinkung ist, dass Du hier vollkommen frei und selbst bestimmen kannst. Du selbst legst die Anzahl und Platzierung fest. Du selbst legst die Linktexte fest und Du kannst Dich hier vollkommen frei so richtig austoben.

Dazu kommt Du musst Dir überhaupt keine Sorgen machen, was Google betrifft. Mir ist keine Website bekannt, die durch interne Verlinkung irgendwelche Nachteile gehabt hätte.

Bei Backlinks sieht das hier schon ganz anders aus. Spätestens beim Google Penguin Update wird der übermäßige Gebrauch, von Money-Keywords im Ankertext, auch bestraft. Das führt zu Ranking-Verlusten. Was mir jedoch beim Gebrauch von Money-Keywords bei interner Verlinkung nicht bekannt ist.

Das Gegenteil ist der Fall. Google empfiehlt sogar den Gebrauch von Money-Keywords bei der internen Verlinkung. Je besser und zutreffender der Ankertext gewählt ist, umso einfacher fällt den Nutzern auch die Navigation auf deiner Website. Und umso besser versteht Google wovon die verlinkte Seite handelt. Du kannst dies hier unter „Einführung in die Suchmaschinenoptimierung“ im PDF von Google nachlesen. Lade Dir das PDF runter, auf der Seite 16 findest Du die Informationen zur internen Verlinkung von Google.

Interne Verlinkung am Beispiel Wikipedia

Wikipedia.org führt den Sichtbarkeitsindex von SISTRIX mit großem Abstand an. Sicherlich wirst Du mir bestätigen können, dass bei jeder zweiten Suchanfrage Wikipedia mit unter den Top3 bei Google zu finden ist. Was macht Wikipedia richtig? Vor allem was macht Wikipedia so anders, als die meisten anderen Webseiten?

Neben sicherlich wirklich sehr gutem Content, verlinkt Wikipedia knallhart intern alle Keywords. Und das macht Wikipedia konsequent, bis der Arzt kommt. Taucht in einem Artikel das Wort „Suchmaschinenoptimierung“ auf, wird auf den Artikel über Suchmaschinenoptimierung intern verlinkt. Taucht das Wort „Bank“ auf, wird auf den Artikel zum Thema Bank verlinkt.

Ich bin mir recht sicher, dass dies Wikipedia nicht für eine ausgewöhnlich gute SEO Maßnahme gehalten hat, als Wikipedia dies eingeführt hat. Wikipedia ging es viel mehr um eine gute User Führung.

Mal ehrlich, wie oft klickst Du bei Webseites auf eine interne Verlinkung? Doch nicht wirklich häufig oder? Und wie verhältst Du Dich, wenn Du auf Wikipedia unterwegs bist? Also, ich erwische mich immer dabei, wenn ich auf Wikipedia etwas nachlese. Dann klicke ich häufig auf die interne Verlinkung und lese die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt werden. Mein eigenes Verhalten auf Wikipedia zeigt mir, dass es so funktioniert. Was ich interessanterweise auf anderen Websites so nicht mache. Warum nicht? Weil hier häufig Werbelinks versteckt werden. Was auf Wikipedia nicht der Fall ist. Auf Wikipedia bin ich mir sicher, die von mir gewünschten Informationen zu erhalten, wenn ich die interne Verlinkung nutze. Das bin ich mir auf anderen Seiten nicht.

Wikipedia ist ein schönes Beispiel für die Macht der internen Verlinkung.

Wie sieht der optimale interne Link aus?

Kurz gesagt: „Je häufiger ein Link geklickt wird, um so stärker und besser ist er“.

Man kann sicherlich ganz Bücher zu diesem Thema schreiben. Die wichtigsten Punkte möchte ich Dir hier mal zusammenfassen.

Der optimale Link erfüllt folgende Kriterien:

  • Er ist als Link erkennbar (farblich gekennzeichnet, unterstrichen)
  • Steht am Anfang eines Textes
  • Ist in direktem Zusammenhang mit dem gelesenen Text
  • Steht auf einer Seite mit möglichst vielen Besuchern
  • Besitzt einen klaren Ankertext. So dass der User sofort weiß worum es sich handelt
  • Steht im Content Bereich, nicht in der Sitebar oder im Footer
  • Muss mit möglichst weniger Links konkurrieren

Solche Links von anderen Websites zu bekommen ist so gut wie nicht möglich. Doch intern stehen Dir hier alle Tore offen. Darum empfehle ich auch hiervon ausgiebig Gebrauch zu machen(Beispiel Wikipedia). Du verbesserst damit nicht nur Dein SEO, sondern bietest auch Deinen Lesern ein besseres Leseerlebnis und machst es Ihnen sehr viel leichter, sich auf Deiner Website zurecht zu finden. Kommt der Leser direkt an die Info die er sucht. Ist er mit dem Ergebnis zufrieden. Dann kommt er früher oder später auch wieder.

Hier geben sich optimales SEO und optimale Userorientierung die Hand.

Beispiele im Web für eine gute interne Verlinkung

Ich bin mir sicher, Du kannst das Konzept auch auf Deiner Website zur Anwendung bringen. Darum möchte ich Dir hier mal ein paar Beispiele aufzeigen, an denen Du Dich orientieren kannst. Um Deine interne Verlinkung zu verbessern und sinnvoll zu gestalten.

  • amazon.com: Die Verlinkung der Hersteller, Rubriken, ähnliche Produkte usw.
  • sueddeutsche.de: Die Verlinkung von Keywords auf Themen-Seiten
  • zalando.de: Die große Navigation mit vielen Links auf die einzelnen Unterkategorien
  • chefkoch.de: Die Verlinkung der Zutaten auf den Rezeptseiten
  • duden.de: Die Verlinkung der Synonyme auf den Wörterbuch Detailseiten
  • apotheken-umschau.de: Die Verlinkung der Keywords auf passenden Seiten
  • meinestadt.de: Die Verlinkung der Branchen und Stadtname auf die Kategorien

Bei allen Beispielen führt die interne Verlinkung zu einer deutlichen Verbesserung der Userfreundlichkeit. Betrachte die Beispiele als Ideengeber für Dich. Eine Nutzer freundliche und sinnvolle interne Verlinkung für Deine Website zu entwickeln. Die Mühe lohnt sich in jedem Fall für Dich. Verbesserte Rankings in Google, beschert Dir jede Menge mehr Traffic.

Anregung: Baue eine zweite Navigation im Content auf

Im Grunde genommen kann man es so ausdrücken. Wenn Dein Leser das Menü Deiner Website nicht mehr benötigt und sich über die internen Links auf Deiner Seite bewegt. Somit auch jede Information bekommt, nach denen er gesucht hat. Dann hast Du alles richtig gemacht. Dann ist Deine interne Verlinkung optimal. Du machst damit nicht nur Deine Leser glücklich. Sondern auch Google.

Biete im Content Links an, die logisch für Deinen Nutzer sind. Das können beispielsweise Detailinformationen zu bestimmten Themen sein. Erläuterungen zu bestimmten Begriffen. Filterungen oder ähnliche Inhalte. Es gibt hier viele Möglichkeiten. Versuche Dich in Deine Leser hineinzuversetzen. Zu fühlen was sie fühlen.

Ich bin mir sicher, dass Du bessere Rankings in Google als Belohnung bekommst. Mehr Traffic erhältst und einen höhere Conversion erzielst.

5. Externe Verlinkung

Ich wiederhole mich an dieser Stelle nochmal. Mit externen Links, sind Links gemeint welche Du in Deinen Beiträgen oder auf Deiner Website einbaust. Welche auf eine fremde Website verlinken. Es handelt sich hier nicht um Backlinks.

Viele Webseitenbetreiber scheuen davor zurück auf andere Websites zu verlinken. Sie denken dadurch Traffic zu verlieren und natürlich auch den eigenen mühsam aufgebauten Linkjuice zu verschenken. Doch ist das wirklich so?

Gehen wir an dieses Thema jetzt zunächst mal logisch dran.

Backlinks sind nach wie vor ein wichtiges Thema für jeden Webseitenbetreiber. Starke Backlinks bringen einen im Ranking weiter nach oben bei Google. Da sind sich alle einig. Und das liest man auch auf so gut wie jeder Website die sich mit dem Thema befasst. Wenn somit Backlinks ein Ranking-Faktor sind, warum sollten Dir dann externe Links in irgendeiner Form Schaden zufügen?

Eingehende und ausgehende Links sind ein Ranking Faktor

Dieses Thema wird von den allermeisten Website Betreibern schlicht vergessen oder falsch eingeschätzt. Denn wenn Du auf vertrauenswürdige Webseiten verweist, dann erkennt das Google. Google sieht darin, dass Deine Website daran interessiert ist. Die Leser auch wirklich mit guten Informationen zu versorgen. Damit wiederum stärkst Du das Vertrauen in Dich als Webseitenbetreiber, aber auch das Vertrauen von Google in Deine Website.

Du erhältst zwar nicht direkt mehr Linkjuice dadurch. Dennoch betrachtet Google Deine Website als mehr vertrauenswürdig. Du musst dabei beachten, wohin Dein Link führt. Das Ziel sollte eine vertrauenswürdige Website sein. Google erkennt ohne große Probleme, ob es sich um einen Affiliate Link handelt oder um einen Link zu mehr Information. Welche Deinem Leser zu besseren Informationen verhilft.

Das können beispielsweise Links zu Statistiken von Seiten wie Sistrix, WordPress oder ähnlichen Seiten sein. Aber auch Links zu Wikipedia. Das ist natürlich abhängig von Deinem Thema Deiner Website. Du suchst Dir am besten, die großen Player in Deinem Thema und setzt immer mal wieder einen Link zu einem Beitrag auf diesen Seiten in Deine Beiträge.

Externe Links am Beispiel Wikipedia

Auch das Thema externe Links setzt Wikipedia ganz konsequent um. Du findest zu jedem Artikel auf Wikipedia auch die Quellennachweise. Das können je nach Artikel manchmal bis zu 20 oder mehr externe Links sein. Wir hatten bei der internen Verlinkung ja schon Wikipedia als Beispiel. Und haben hier die Vorteile geklärt. Das Gleiche gilt nun auch für die externe Verlinkung. Wikipedia nutzt dafür die Quellennachweise. Und untermauert somit die dargestellten Informationen auf der eigenen Website.

Das Prinzip kannst Du auch wieder für Dich und Deine Website nutzen. Google schenkt Deiner Website mehr vertrauen, wenn Du auf vertrauenswürdige Websites verlinkst. Verlinkst Du auf Websites mit schlechter Qualität, wertet Dich Google auch entsprechend ab. Google sagt: „Zeig mir auf wen Du verlinkst und ich sage Dir wer Du bist“.

Unnatürlich ausgehende Links für Google

Google ist strikt gegen Linktausch und auch gegen den Kauf von Backlinks. Google wünscht sich eine natürlich entstehende Verlinkung. Das ist natürlich der Wunschvater des Gedanken und wird in der Realität so nicht eintreffen. Menschen versuchen immer zu manipulieren, um sich daraus einen Vorteil zu verschaffen.

Falls Du somit auf den Gedanken kommst Links zu verkaufen. Was durchaus eine lukrative Einnahme Quelle sein kann für Deinen Blog. So achte sehr darauf, dass Du es hier nicht übertreibst. Schaue Dir auch unbedingt die Linkziele an. Handelt es sich hierbei um Websites mit einem guten Ranking, spricht nichts dagegen. Handelt es sich jedoch um nicht vertrauenswürdige Websites. Dann ist es egal was man Dir dafür bietet, lass es besser sein. Denn Google wird Dich dafür nicht belohnen. Bekommt Google den Eindruck, dass Du Links verkaufst, dann wertet Dich Google dafür ab oder streicht Deine Website schlimmsten falls komplett auch dem Index.

Google kann sich das leisten und je weiter das Internet wächst. Je mehr kann sich es Google auch leisten auf einzelne Websites ganz zu verzichten im Index.

Externe Links in Form von Backlinks

Wenn Du somit Backlinks kaufst, dann achte darauf, von welcher Website Du diesen Backlink bekommst. Leider muss man hier sagen, dass die allermeisten Backlinks von SEO-Agenturen extrem teuer sind und gleichzeitig teilweise sogar schädlich sind. Mit dem Kauf von Backlinks solltest Du sehr vorsichtig sein. Und wirklich nur dort kaufen, wenn Du dieser Agentur auch wirklich vertrauen kannst.

Lass Dir beim Backlink Kauf immer zuerst die Website zeigen, von der Du einen Backlink bekommen wirst. Falls Du den Kauf vornehmen möchtest. Handelt es sich hier um eine Magazin Seite mit Artikeln zu den unterschiedlichsten Themen, dann lass es besser gleich sein. Denn hierbei handelt es sich um klassische Link-Verkaufsseiten. Diese kann Google heute mit Leichtigkeit identifizieren. Und solche Backlinks haben meist keine Wirkung auf Deine Rankings. Schon gar nicht positive Auswirkungen.

Natürliche eingehende Links für Google

Jetzt sind wir doch kurz in den Offpage SEO Optimierungsbereich ausgeschweift. Ich möchte dieses Thema auch nur ganz kurz erörtern. Denn so ganz lässt sich Onpage und Offpage SEO nicht trennen.

Google legt inzwischen extrem großen Wert auf natürlichen Linkaufbau. Google vertritt hier die Meinung, dass hochwertiger Content ganz automatisch auch Backlinks bekommt. Doch jeder Webmaster wird mir da zustimmen. Von ganz allein läuft da meistens nichts oder man muss sehr lange darauf warten.

Es spricht jedoch nichts dagegen, den Einen oder Anderen Trick hier zur Anwendung zu bringen. Doch dazu mehr in einem anderen Artikel.

Onpage SEO Anleitung: SEO Trends 2020

SEO Trends 2020

Auch Onpage SEO verändert sich im Laufe der Jahre. Wir alle wissen und spüren, dass das Internet einem stetigen Wandel unterliegt. Es gibt Mode-Trends, wie in anderen Bereichen auch. Templates verändern sich und entwickeln sich weiter. Farben die heute noch in sind, können morgen wieder out sein.

Aber auch Technologien entwickeln sich weiter. Google arbeitet unermüdlich an seinem berühmten Algorithmus. Um die Suchergebnisse zu verbessern und Manipulationsversuche der Webmaster zu unterbinden. Oder manipulierte Websites aus dem Index zu entfernen.

Während wir früher noch in die Google Suchfunktion die Suchbegriffe von Hand eingeben mussten. So haben wir heute die Wahl und können bereits mit Google sprechen. Und Google spricht sogar mit uns. So ändern sich nicht nur die Gewohnheiten der User, sondern auch die Technologie und damit die Möglichkeiten.

Aktuelle und neue SEO Trends in 2020

Google hat inzwischen ca. 200 Ranking Faktoren. Wenn man den Aussagen ehemaliger Google Mitarbeiter Glauben schenkt, dann gibt es zu jedem Ranking Faktor noch 50 weitere Gruppierungen. Somit steigt die Zahl der Ranking Faktoren auf ca. 10.000 an. Hier den Überblick zu behalten ist kaum noch möglich.

Viele der Ranking Faktoren sind zwar bekannt. Es bleiben jedoch trotzdem nur Spekulationen. Denn der Google Algorithmus ist das Best gehütete Geheimnis der Welt. Auf die bereits seit Jahren bekannten Ranking Faktoren, gehe ich hier nicht nochmal ein. Ich möchte lediglich die Trends und Entwicklungen kurz ansprechen. Die Reihenfolge der Aufzählung spielt keine Rolle.

SEO Trend Nr.1: Klickraten und Verweildauer

Das Verhalten der User hat in den vergangenen Jahren von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung hinzugewonnen. Es scheint so, dass die Klickrate und die Verweildauer etwas an Gewicht zugelegt haben. Im Grunde genommen verwundert dies nicht wirklich. Google möchte seinen Usern nur Top Ergebnisse ausliefern.

Da bietet es sich regelrecht an, die Klickrate und die Verweildauer zu messen und in die Bewertung einfließen zu lassen. Je höher die Klickrate ausfällt, je genauer trifft der Titel auch das vom User gesuchte Ergebnis. Und je höher die Verweilzeit dann auf dem Suchergebnis ausfällt. Je interessanter scheint das Suchergebnis aus Sicht von Google zu sein.

Was kannst Du tun um Deine Klickrate zu erhöhen?

Schreibe einen treffenden auffälligen Titel. Manche Webmaster schwören auch auf kleine Bildchen die man in den Titel einbauen kann. Wichtig ist, dass Du Dich von den anderen Suchergebnissem im Titel unterscheidest und dadurch auffällst.

Was kannst Du tun um die Verweildauer zu erhöhen?

Die Verweildauer hängt mit den von Dir zu Verfügung gestellten Inhalten zusammen. Je interessanter Dein Beitrag für den User gestaltet ist. Um so länger bleibt er dann auch auf Deiner Website.

SEO Trend Nr.2: E-A-T

E-A-T steht für Expertise – Authoritativness – Trustworthiness. Übersetzt heißt das Expertenwissen, Autorität und Glaubwürdigkeit. Im August 2018 hat Google hier ein Update aufgespielt, welches auf genau diese 3 Faktoren abzielte. Es macht den Eindruck, dass diese 3 Faktoren jetzt noch an Gewicht zugelegt haben.

Es ist inzwischen schon recht auffällig, dass große bekannte Marken eine recht sichere Top-Position in den Suchergebnissen inne haben. Für kleiner Unternehmen oder gar Einsteiger ist es nun schwierig geworden, mit den bekannten Marken zu konkurrieren.

Insbesondere die Nischenseiten sind davon stark betroffen.

Was kannst Du tun um bessere Ergebnisse zu erzielen?

Es geht hier um Vertrauen. Für Dich ist es besonders wichtig das Vertrauen Deiner Leser zu gewinnen. Das erreichst Du, indem Du Gesicht zeigst. Einen klaren Standpunkt vertrittst. Dich von anderen abhebst. Erklärst warum Du Experte auf Deinem Gebiet bist.

Eine Autorität wirst Du nur, wenn Du auch hochwertige Inhalte zur Verfügung stellst. Vertrauen gewinnst Du nur, wenn Du ehrlich bist.

SEO Trend Nr.3: Featured Snippets

Dir ist bestimmt schon mal aufgefallen, dass Google in den Suchergebnissen inzwischen immer häufiger solche Antwortboxen listet. Da diese Antwortboxen die Fragen der User direkt beantworten, ist hier auch die Klickrate ganz besonders hoch.

SEO Trend Nr.3: Featured Snippets

(Grafik: Suchanfrage „SEO“ in Google)

In Deutschland kommen Featured Snippets bei etwa 3 – 5% der Suchergebnisse vor. Weltweit jedoch bei ca. 15%. Daraus lässt sich schließen, dass diese an Bedeutung auch im deutschsprachigen Raum weiter zulegen werden. Das ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich Google weiter entwickelt. Oder auch technische Änderungen einführt.

Weil diese Featured Snippets oft noch vor Position 1 in den Google Suchergebnissen aufgelistet werden, spricht man hier auch von der Position „0“. Um hier auch die Chance zu haben bei Google angezeigt zu werden, muss die betreffende Seite jedoch bereits in den Top 3 bei Google gelistet sein.

Ich bin mir sehr sicher, dass in den kommenden Monaten und Jahren deutlich mehr Featured Snippets von Google angezeigt werden. Darum lohnt es sich sicherlich, sich darüber Gedanken zu machen. In der Regel erstellt man hierfür einen kleinen Textabschnitt mit ca. 40 bis 60 Wörtern. Mit Fragen sowie den dazugehörenden Antworten. Aber auch Tabellen oder Listen haben große Chancen in den Suchergebnissen auf Position „0“ zu erscheinen.

SEO Trend Nr.4: Mobile First Index

Dieser Index wurde von Google bereits vor Jahren angekündigt und ist dann im Jahr 2018 auch eingeführt worden. Spätestens jetzt in 2020 sollte das jeder Webmaster auch berücksichtigen.

Was kannst Du tun um mobile gelistet zu werden?

Die Anzahl der gestellten Suchanfragen in Google über mobile Endgeräte liegt inzwischen deutlich über denen die über Desktop Geräte gestellt werden. Das zeigt, dass Mobile First bereits kein Trend mehr ist, sondern Alltag geworden ist. Das Nutzerverhalten hat sich hier verändert. Das bedeutet, dass Google zuerst die mobile Version Deiner Webseite crawlt und anhand dieser Daten, Deine Website in den Suchergebnissen listet.

Falls Du Deine Website noch nicht mobile optimiert hast, dann solltest Du dies unbedingt jetzt nachholen.

Deine Inhalte

Besonders solltest Du darauf achten, dass Deine Inhalte auf allen Geräten gleich sind. Oftmals handelt es sich bei der mobilen Version um eine abgespeckte Version Deiner Website. Wenn dies so ist, dann überarbeite Deine Website. Auch solltest Du darauf achten, dass Du eine Schrift verwendest, die auf dem Handy gut zu lesen ist.

Deine Ladezeiten

Spätestens jetzt sind die Ladezeiten der Website noch wichtiger geworden. Viele Handyuser sind natürlich auch unterwegs und ohne WLAN online. Wenn nun Grafiken oder Videos die Ladezeit extrem verlängern und damit die Darstellung vom Text sogar noch blockieren. Dann ist der User sofort wieder weg. Das wiederum erhöht Deine Absprungrate. Was sich dann negativ auf Dein Ranking auswirkt. Das gilt es definitiv zu vermeiden.

Gleichzeitig bedeutet eine schnelle mobile Ladezeit, dass Google Deine Website anderen gegenüber bevorzugt. Es lohnt sich somit hier etwas Energie reinzustecken. Die Ladezeiten zu minimieren und somit in den Rankings weiter nach oben zu kommen.

SEO Trend Nr.5: Markups

Bei den Klickraten haben wir über Deine Metadaten gesprochen. Jetzt geht es jedoch um Deine Inhalte. In der Fachsprache spricht man hier auch den sogenannten „strukturierten Daten“

Das Ganze ist jedoch recht kompliziert, darum möchte ich Dir empfehlen Dir diesen Artikel durchzulesen:

Wie Du Deiner Seite strukturierte Daten hinzufügst

SEO Trend Nr.6: Voice Search

Wer kennt nicht Alexa, Sir oder auch Cortana. So hat Google natürlich auch einen sogenannten Sprachassistenten. Hier verhält es sich recht ähnlich, wie bei Mobile First. Die Sprachassistenten werden immer häufiger genutzt und kommen in immer mehr Wohnzimmer auch an. So gewinnt dieses Thema langsam aber sicher immer mehr an Bedeutung.

Eine Studie in den USA, die bereits 2014 durchgeführt wurde hat ergeben, dass:

  • 55% der Teenager 1x am Tag die sprachliche Suche nutzen
  • 41% der Erwachsenen ebenso 1x am Tag

Als effizienter betrachtet haben es:

  • 73% der Teenager
  • Und 62% der Erwachsenen

Und in Zukunft öfter benutzen wollen es:

  • 89% der Teenager
  • Und 85% der Erwachsenen

Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2020 hat ergeben, dass 50% aller Suchanfragen über den Sprachassistenten geschehen.

In Deutschland sind wir noch nicht ganz so weit wie in den USA. Das Thema Sprachsuche steht hier gerade mal ganz am Anfang. Jedoch bin ich auch hier überzeugt davon, dass wir hier die gleiche Entwicklung zu sehen bekommen, wie in den USA.

Wer sich somit früh genug damit auseinandersetzt, kann sich hier einen deutlichen Vorsprung erarbeiten und somit auch einen Vorteil sichern.

Wie kannst Du Deine Website auf die Sprachsuche optimieren?

Auch hierzu gibt es eine Untersuchung. Dafür wurde 10.000 Voice Suchanfragen ganz genau analysiert. Das Ziel war es herauszufinden, wie man eine Website für die zukünftige Sprachsuche vorbereiten kann und optimieren kann. Ich habe Dir hier mal die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

Textlänge

Die Wortanzahl der Suchergebnisse lag im Durchschnitt bei 2312 Wörtern. Google scheint somit bei den Suchergebnissen über die Sprachsuche längere Texte zu bevorzugen.

Featured Snippets

72% der Suchergebnisse die über die Sprachsuche angesteuert wurden, verfügten über die sogenannten Featured Snippets in den Desktop Ergebnissen. Google scheint diese Beiträge über die Sprachsuche zu bevorzugen.

Page Authority

Je mehr Autorität eine Webseite besitzt, umso höher erscheint si in den Suchergebnissen der Sprachsuche. Das überrascht jetzt nicht besonders. Hat die Page Authority in den letzten Jahren doch deutlich an Gewicht zugelegt.

https

92% aller Suchergebnisse über die Sprachsuche waren Websites die bereits auf https umgestellt hatten. Auch dies ist nicht wirklich eine Überraschung. Denn https dürfte zukünftig ganz einfach zum Standard werden, wenn es das nicht eigentlich schon ist. Ich betreibe keine Website mehr ohne https.

Ladegeschwindigkeit

Die Seitenladegeschwindigkeit scheint auch eine große Rolle zu spielen. Die Ladezeiten der Suchergebnisse waren ca. 50% schneller als der Durchschnitt.

Desktop Suchergebnisse

Etwa 75% der Sprachsuchergebnisse waren auch in den Desktop Suchergebnissen unter den Top3 zu finden. Wer hier schon unter den Top3 zu finden ist, hat gute Chancen auch in den Sprachsuchergebnissen aufzutauchen.

Weitere Gedanken zu sprachgesteuerten Suche

Die fortschreitende Sprachsuche könnte sich auch in Zukunft auf die Keyword-Recherche auswirken. Ebenso auch auf die Gestaltung des Contents.

Während man in der Desktop Suche vielleicht nach „Frühstück Darmstadt“ sucht. Weil man natürlich auch etwas schreibfaul ist. So dürfte dies bei sprachgesteuerten Suchanfragen sicherlich anders sein. Sprachlich fragt man Google höchstwahrscheinlich eher sowas wie: „Google, wo kann ich in Darmstadt am besten frühstücken“.

So werden aus 2 Worten bei der Desktop Suche schnell mal 10 Worte oder sogar mehr. Worte wie:

  • Wie
  • Wer
  • Warum
  • Wieso
  • Was

Übernehmen in der sprachlich gesteuerten Suche eine wichtige Rolle. Sie sollten somit nicht mehr nur im Text enthalten sein, sondern vielleicht auch im Titel des Beitrags.

Mit anderen Worten Longtail Keywords dürften in Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen. Es bleibt abzuwarten inwiefern man an den Texten dann Änderungen vornehmen muss. Die Wahrscheinlichkeit liegt jedoch relativ hoch, dass bei zwei gleichstarken Websites. Diejenige die Nase vorn haben dürfte, deren Titel der gesprochenen Suchanfrage näher kommt.

Mein Fazit zur zukünftigen Suchmaschinenoptimierung

Es kommen auf jeden Fall spannende Zeiten auf uns zu. Es wird sich so einiges verändern und jeder Webmaster wird sich mit den Änderungen im SEO auch beschäftigen müssen.

Eines ist jedoch sicher. Wer früh genug damit beginnt sich auf die zukünftigen Entwicklungen vorzubereiten, diese vielleicht sogar schon auf seiner Website berücksichtigt. Der dürfte in Zukunft auch die Nase vorn haben und den Wettbewerbern voraus sein.

Die Zeiten einfach nur etwas besser zu sein als die Konkurrenz sind längst vorbei. Das reicht einfach nicht mehr aus. Man muss sich auch mit Google und Co. auseinandersetzen und liefern was Google verlangt. Denn Google hat inzwischen eine riesige Auswahl und Google ist es egal, ob Deine Website in den Suchergebnissen erscheint oder die Website Deiner Konkurrenz. Google möchte nur beste Qualität als Suchergebnis ausliefern.

Onpage SEO Anleitung: Weiterhin gültige Ranking Faktoren

Ranking Faktore 2020

Wir haben nun die zukünftigen Ranking Faktoren kennen gelernt. Diese werden sicherlich Veränderungen bringen. Der Vollständigkeit möchte ich hier jedoch die bereits länger bestehenden Ranking Faktoren noch hinzufügen. Manche davon bestehen schon seit vielen Jahren. Haben an Gewicht eventuell verloren, andere sind aber auch wichtiger geworden.

Anders als bei den Trends, beruhen diese Ranking Faktoren auf Erfahrungswerte.

SEO Faktor Nr.1: Backlinks

Backlinks ist ein Ranking Faktor der sicherlich unumstritten ist. Jedoch ob dieser immer noch die Relevanz hat wie früher. Das bezweifele ich etwas. Ich kenne einige Projekt die mit nur sehr wenigen Backlinks sehr gute Rankings erreichen. Meiner Meinung nach ist eines sicher. Während früher die Anzahl der Backlinks eine große Rolle spielte, so sind dies heute andere Werte.

Welche Backlinks sind wichtig für Dich?

Gerade beim Thema Backlinks kann man viel falsch machen. Und viele SEO Agenturen erzählen Dir hier ohne rot zu werden alles. Nur um Dir einen Backlink zu verkaufen. Mit Backlinks wird jede Menge Geld verdient. Doch hilft das den Website Betreibern. Ganz klar: NEIN. Die Realität sieht hier anders aus. Google ist bestrebt die Manipulation durch Backlink Verkauf oder Kauf unterbinden und ist strikt dagegen. Sobald Google Verdacht schöpft ein Link könnte gekauft sein, dann entwertet Google diesen für Dich. Es kann sogar dazu führen, dass Google Deine Seite abstraft.

Darum sei beim aktiven Link-Aufbau auch besonders vorsichtig.

Der aktive Backlink Aufbau ist heute sehr schwierig geworden. Hier kann man sehr viel falsch machen und somit auch großen Schaden anrichten. Oftmals sind gesetzte Backlinks kurzfristig hilfreich. Wenn Google jedoch dann genauer hinschaut, werden diese von Google wieder entwertet. Man kann hier Google nicht überlisten.

Link Autorität

Während früher die Masse an Backlinks entscheidend war, so ist heute die Qualität der Backlinks. Je höher die Domain Authority (DA) der Website ist, welche auf Deine verlinkt. Umso besser für Dich. Es ist somit nicht mehr wichtig viele Backlinks aufzubauen. Es ist viel mehr wichtig, wenige, dafür aber Backlinks von Websites mit einer hohen DA.

Anchor-Texte

Sogenannte Ankertexte haben deutlich mehr an Bedeutung hinzugewonnen. Wenn Deine Website stark in den Rankings pendelt, dann kann dies verantwortlich dafür sein. Gerade Einsteiger neigen dazu, dass Hauptkeyword zu verlinken. Das ist jedoch nicht immer gut.

Eine gute Ankertext Verteilung sieht in etwa so aus:

  • 50% Brand Texte (Firmenname)
  • 25% Themen Texte (Website Thema)
  • 15% Sonstige Texte (weiterlesen, mehr …)
  • 10% Keyword Texte (Keywords zu denen Du ranken möchtest)

Ankertexte sind auch bei der internen Verlinkung wichtig. Hier kannst Du Deine Keywords anwenden. Das schöne ist, Du kannst Dich bei der internen Verlinkung so richtig austoben. Es ist nicht zu Deinem Nachteil. Ich erinnere an dieser Stell an unser Beispiel Wikipedia unter „Interner Verlinkung“.

Themen Relevanz der Backlink Websites

Die Themen Relevanz der Backlink Website ist extrem wichtig. Genau genommen sieht Google einen Backlink von Deiner Konkurrenz als den stärksten Backlink für Dich an und wertet diesen als Vertrauensnachweis.

Hinweis: Die aller meisten SEO Agenturen verkaufen Dir gern Ihre Links und in der Regel verlangen die auch jede Menge Geld dafür. Jedoch sind diese Links so gut wie das Wert, was dafür verlangt wird. Hast Du schon mal Backlinks gekauft und festgestellt, dass sich Deine Rankings nicht ändern. Dann liegt dies daran, dass die zu Dir verlinkenden Websites nicht ausreichend Themen Relevanz zu Deiner Website aufweisen. Links von Magazin Seiten sind so gut wie wertlos für Dich.

Welche Backlinks solltest Du nicht setzen?

Diese Liste an, für Dich schadhaften Backlinks, könnte ich bis ins unendliche fortführen. Darum möchte ich Dir lediglich die auflisten, die erstaunlicherweise immer noch hoch im Kurs stehen und gehandelt werden. Meiner Meinung nach geht es hier lediglich ums liebe Geld.

Presse Verteiler

Da besteht das Gerücht, dass Presse Mitteilungen eine Ausnahme bilden würden. Sie sind eine Ausnahme ja, aber nicht so wie es dargestellt wird. Die günstiger Presse Verteiler zu nutzen schadet Deiner Website. Ohne Wenn und Aber. Die Angebote für gerade mal 30 oder 50€ bis zu 250 Backlinks zu erhalten klingen nur all zu verlockend. Dabei solltest Du jedoch bedenken, dass Du einen Text auf bis zu 250 Websites veröffentlichst. Somit bekommst Du jede Menge Duplikate Content. Das geht an Google nicht vorbei.

Hier wird gern von der Ausnahme gesprochen. Dass Google dies akzeptieren würde. Das stimmt definitiv so nicht. Die Ausnahme die Google hier macht, hängt mit der Themen Relevanz des Presse-Portals (Website) zusammen. Google weiß natürlich, dass Presse Portale über viele Themen veröffentlicht und berichtet. Deswegen spielt die Themen Relevanz hier keine Rolle und die Domain Authority wird Dir ausnahmsweise voll übertragen.

Duplikate Content jedoch bildet hier keine Ausnahme.

Schauen wir uns mal die Presse Arbeit der Unternehmen in der Realität an. Wenn über einen neuen BMW oder Mercedes in der Presse berichtet wird. Dann haben auch nicht alle Tageszeitungen oder KFZ Magazine den gleichen Bericht. Jede Tageszeitung oder jedes KFZ Magazin schreibt doch seinen eigenen Bericht. So sollte es auch im Internet sein. Somit Finger weg von Presse Verteilern. Du schadest Dir nur selbst damit.

Alleine schon die Preise sollten jeden stutzig werden lassen. Hochwertige Backlinks kosten schnell mal 500 oder teilweise sehr viel mehr an Euros. Jetzt sollen Dir 250 Backlinks für wenige Euros einen richtigen Boost verleihen. Währen die Backlinks tatsächlich wertvoll, dann würden die Presse Verteiler auch ganz andere Preise verlangen. Und auch bezahlt bekommen. Hier werden lediglich Argumente so verdreht, dass der SEO Einsteiger damit übers Ohr gehauen werden kann. Solange es funktioniert damit Geld zu verdienen, wird es auch gemacht. Erst wenn sich das Gerücht in Luft auflöst, hören die vielleicht auch auf damit.

SEO Faktor Nr.2: Nutzersignale

Die Nutzer Signale haben, in den vergangenen Jahre deutlich an Relevanz gewonnen. Sie sind für Google immer wichtiger geworden. Die Faktoren, die Du hier im Auge behalten solltest, möchte ich hier kurz beschreiben.

Click Through Rate (CTR) (Klickrate)

Die CTR sagt folgendes aus. Wird Deine Website in den Suchergebnissen von Google angezeigt, spricht man hier von Impressionen. Klickt der User nun auf Dein Suchergebnis in Google, wirkt sich dies auf Deine CTR aus. Es geht somit um das Verhältnis der Impressionen in den Suchergebnissen und den dadurch entstehenden Klicks.

Wie kannst Du Deine Click Through Rate verbessern?

Die CTR kannst Du verbessern, indem Du Deinen Seitentitel anpasst. Eine hohe Clickrate gibt Dir einen Boost in den Google SERPs.

Bounce Rate (Absprungrate)

Die Bounce Rate zeigt an wie viel Prozent deiner Webseitenbesucher Deine Seite verlassen ohne einen weiteren Artikel angeklickt oder gelesen zu haben.

Hier gehen nun die Meinungen etwas auseinander und ehrlich gesagt bin ich mir hier auch nicht so ganz sicher. Analysen ergeben zwar, dass eine hohe Bounce Rate sich negativ auf Deine Rankings auswirkt.

Dazu möchte ich mal folgende Überlegung anstellen. Ein Bounce sagt lediglich, dass der Webseitenbesucher keinen weiteren Artikel angeklickt oder gelesen hat. Warum sollte dies negativ sein?

Der Vorgang ist doch folgender. Jemand gibt in Google eine Suchanfrage ein. Weil er nach einer bestimmte Information sucht. Kommt er nun über die Suchanfrage auf meine Website und bekommt im Suchergebnis auch direkt seine Information (Antwort). Warum sollte er dann noch einen anderen Artikel anklicken? Er hat bereits seine Antwort. Dann entsteht doch ein Bounce obwohl der Besucher zu 100% zufrieden mit dem Ergebnis ist.

Im Grunde genommen kann ein Bounce sowohl positiv als auch negativ sein. Hat der Besucher gefunden wonach er gesucht hat. Dann ist das doch super. Warum sollte mich Google dafür bestrafen. Er klickt doch eigentlich nur dann auf einen weiter führenden Artikel, wenn die Antwort oder Information noch nicht ausgereicht hat.

Oder er verschwindet gleich, weil im das Suchergebnis keine Antwort liefert. Bzw. Ihm nicht die gesuchte Information geliefert wird. Das wäre dann das Negativ Beispiel.

Wie kannst Du Deine Bounce Rate verbessern?

Hier kommt jetzt wieder die interne Verlinkung ins Spiel. Je besser Deine interne Linkstruktur aufgebaut und in Deine Website integriert ist. Umso wahrscheinlicher wird es, dass ein besucher auch auf einen internen Link klickt. Das reduziert Deine Bounce Rate und wirkt sich somit auch positiv auf Deine Rankings aus.

Dwell Time (Sitzungsdauer)

Die Sitzungsdauer sagt lediglich aus, wie lange ein Webseitenbesucher sich auf Deiner Website aufgehalten hat. Hier ist es eindeutig, je länger er sich auf Deiner Website aufhält, umso interessanter dürften die Inhalte für den Besucher sein.

Hier handelt es sich um ein sehr wichtiges Nutzer Signal und es wirkt sich auf Deine Rankings aus.

Wie kannst Du Deine Dwell Time verbessern?

Die Sitzungsdauer verbesserst Du ganz klar mit hochwertigem Content. Auch ist hier die Textlänge ein entscheidender Faktor und eine schöne Aufbereitung mit Statistiken oder Grafiken

Repeat Traffic (wiederkehrende Besucher)

Wiederkehrende Besucher sind ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Besucher mit Deinen Inhalten zufrieden ist. Stammkunden sind nun mal das Beste was einem Geschäft passieren kann. Nur zufriedene Kunden kommen wieder. Das sieht auch Google so und gibt Dir dafür auch reichliche Pluspunkte.

Wie bekommst Du mehr Repeat Traffic?

Hier zeigt sich wie wichtig ein guter Newsletter sein kann. Ich spreche hier nicht von den Newslettern der Online Marketing Gurus. Bei denen handelt es sich nicht um Newsletter die informieren. Die versenden lediglich eine Verkaufsmail nach der anderen. Ein gut geführter und informativer Newsletter bringt Dir jede Menge Repeat Traffic. Nutze das für Dich.

Anzahl der Kommentare

Hier scheint besonders die Anzahl der Kommentare eine wichtige Rolle zu spielen. Jedoch erlaube keine Spam Kommentare. Das erkennt Google sofort.

Wie erhöhst Du den Wert Deiner Kommentare?

Besonders gut wirkt sich auch aus, wenn Du auf alle oder viele Kommentare auch antwortest. Das zeigt Google, dass Du mit Deinen Besuchern kommunizierst. Hat aber auch noch den Vorteil für Dich, dass Du ein Gespür dafür bekommst, was Deine Websitebesucher von Dir lesen wollen. Wo Ihre Interessen liegen. Bedienst Du diese Interessen, hast Du auch weitere wiederkehrende Besucher Deines WordPress-Blogs.

Pogo Sticking

Das ist ganz ähnlich wie beim Pogo tanzen. Für diejenigen die es nicht kennen. Beim Pogo Tanzen schubst man sich gegenseitig auf der Tanzfläche. In meiner Jugend war das recht weit verbreitet. Keine Ahnung ob das heute noch so ist.

Pogo Sticking bedeutet, wenn Google feststellt, dass ein User auf das Suchergebnis auf Pos.1 geklickt hat. Anschließend aber auch, die darunter liegenden Suchergebnisse anklickt. Und vielleicht auf Pos.4 dann länger verweilt. Somit höchst wahrscheinlich auf Pos.4 fündig geworden ist. Dann bekommt auch Pos.4 Aufwind und die darüber liegenden Suchergebnisse fallen ab.

Was kannst Du tun um vom Pogo Sticking zu profitieren?

Schreibe möglichst hochwertige, umfangreiche und mehrwerthaltige Artikel auf Deinem Blog. Früher oder später, wirst Du dann auch entdeckt und profitierst davon. Hier zahlt sich Mehraufwand wirklich auch aus.

Social Signals

Wenn Du Deine Beiträge beispielsweise auf einer Facebook Fanpage veröffentlichst. Diese dort oft geliked oder auch geteilt werden. Dann wirkt sich das auch positiv auf Deine Rankings aus.

Anzuraten ist hier. Konzentriere Dich auf 1 maximal 2 Social Networks. Bediene diese gut und baue Dir eine Fangemeinde auf. Das ist deutlich effektiver, als auf vielen Netzwerken zwar anwesend zu sein. Diese aber nur spärlich zu bedienen.

Lokale Suche

Handelt es sich bei Deiner Website zu einem lokalen Geschäft, dann ist die lokale Suche für Dich besonders wichtig. Hier kannst Du Dir noch einige Vorteile für Dich sichern. Weil viele lokale Geschäfte zwar eine Website haben, aber vernachlässigen das „Local SEO“ komplett. Je mehr Du Dich hier von Deiner Konkurrenz abhebst. Je mehr Mehrwert Du gegenüber Deiner Konkurrenz auf Deiner Website lieferst, umso mehr kannst Du davon auch profitieren.

Falls Du mit Deiner Website darunter fällst. Dann kannst Du hier auch großen Einfluss auf Deinen Erfolg mit der Website ausüben. Nutze dies zu Deinem Vorteil auch voll und ganz aus. Warum auch nicht, da kann niemand etwas dagegen haben. Auch Google nicht.

Fazit: Nutze die Google Ranking Faktoren

Es gibt viele Google Ranking Faktoren auf die Du Einfluss hast. Darüberhinaus gibt es natürlich noch viele, die Du nicht beeinflussen kannst. Ich möchte hier an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen. Versuche nicht zu manipulieren und übertreibe es nicht. Google entgeht hier inzwischen nichts mehr. Möchte man die Google Ranking Faktoren sortieren, dann sähe dies in etwa so aus:

Google Ranking Faktoren Level 1:

  • Guter Content
  • Starkes Linkprofil

Google Ranking Faktoren Level 2:

  • Technischer Aufbau
  • Nutzersignale

Google Ranking Faktoren Level 3:

  • Onpage Optimierung
  • Brand

Dein Fokus sollte zu aller erst auf hochwertigem und mehrwerthaltigem Mehrwert liegen. Das ist das aller wichtigste. Ein sauberes Linkprofil unterstützt Dich dabei, in den Google Rankings auch entsprechend aufzusteigen.

Ist Dein Content entsprechend gut aufbereitet, kommen die Nutzer Signale von ganz alleine.

Mit etwas Feinschliff beim SEO, kannst Du Deine Ergebnisse noch etwas verbessern. Und darüber letztendlich Deinen Brand aufbauen. Was Dir bei Google dann den richtigen Kick verleiht.

Auch wenn ich mich jetzt nochmal wiederhole. Manipulation führen immer zum Ausschluss bei Google. Auch wenn Du vielleicht kurzfristig etwas Erfolg hast. So kommt der Tag, der all Deine Arbeit zunichte macht. Sei vorsichtig mit SEO Agenturen und wenn, dann arbeite nur mit einer Agentur zusammen. Der Du auch wirklich vertrauen kannst. Die meisten wollen einfach nur Ihre Dienstleistung verkaufen und beraten oft nicht wirklich zu Deinem Vorteil.

Onpage SEO Tipps – Checkliste 2020

SEO Tipps Ceckliste

Last but not least möchte ich Dir noch eine kleine Checkliste zu Onpage SEO zusammenfassen. Es gibt so einige Onpage SEO Faktoren die wichtig sind. Es geht vor allem darum, zu verstehen, dass es nicht ausreichend ist einen der SEO Faktoren zu erfüllen. Und die anderen zu vernachlässigen. Ein Mix aus allem ist hier die Lösung die zum Erfolg führt.

Kleines Beispiel: Wenn Du eine Website betreibst oder aufbaust. Dir jetzt nicht viel Mühe bei den Texten gibst und auch sonst auf SEO keinen großen Wert legst. Dann kannst Du doppelt so viele Backlinks aufbauen wie Deine Konkurrenz und kommst trotzdem nicht an Deiner Konkurrenz vorbei. Umgekehrt ist das schon eher möglich. Du gibst Dir enorm viel Mühe bei Deinen Inhalten und erfüllst alle Qualitätsmerkmale aus Google Sicht. Dann hängst Du Deine Konkurrenz ab. Und Backlinks kommen dann sogar noch von ganz alleine.

Was ich Dir hier mit auf deinen Weg geben möchte ist. Lege zu aller erst deinen Fokus zu 100% auf hochwertige Inhalte und dann erst auf den Rest.

SEO Tipp Nr.1: hochwertiger Content

Schreibe immer einzigartige Texte. Sogenannten Unique Content. Achte dabei auf eine gute Lesbarkeit und schreibe mit Mehrwert für Deine Leser. Du schreibst für Deine Leser und nicht für Google. Schreibe auch nicht zu kurze Texte. Und schreibe regelmäßig. Das sind eigentlich schon die wichtigsten Punkte, zum Thema Content.

Tipp: Auf ein Thema fokussierte und einzigartige Texte, sind die beste Grundlage für eine optimale Onpage SEO Optimierung.

SEO Tipp Nr.2: Keywords

Eine Keyword Recherche ist immer noch eine gute Grundlage für erfolgreiches Bloggen. Fokussiere Dich gerade am Anfang auf Keywords mit wenig Konkurrenz. Dafür aber möglichst viel Suchvolumen. Bediene zunächst Keywords die einfacher zu ranken sind. „Kleinvieh macht auch Mist“. Erst wenn Du etwas Traffic bekommst und schon einige Top10 Positionen erreicht hast. Kannst Du Dich auch an schwieriger zu rankende Keywords wagen.

Tipp: 10 Beiträge zu Keywords mit nur 100 Suchanfragen im Monat, machen auch 500 oder mehr Besucher im Monat. Starte damit und arbeite Dich langsam hoch.

SEO Tipp Nr.3: Überschriften und Textstruktur

Nutze in Deinen Texten die Überschrift H1 nur einmal. Verwende möglichst alle Zwischenüberschriften von H2 bis H6. Schreibe kurze Absätze. Kurze Absätze sind für Deine Leser einfacher zu konsumieren. Nutze auch Aufzählungen.

Tipp: Eine gute Textstruktur erleichtern Deinen Lesern Deine Informationen auch aufzunehmen.

SEO Tipp Nr.4: Title Tag und Meta Description

Gerade der Title Tag ist besonders wichtig. Immerhin ist dies die Zeile die in den Google Suchergebnissen angezeigt wird. Aus der Sichtweise von SEO sollte hier auf jeden Fall Dein Hauptkeyword drin auftauchen. Da der Title Tag gleichzeitig auch die verlinkte Überschrift in den Google Suchergebnissen ist. Ist es von Vorteil, wenn dieser so formuliert ist, dass er hervorsticht und zum Klicken anregt.

Die darunter stehende Meta-Description beschreibt die Inhalte Deines Beitrags nochmal etwas genauer. Diese ist zwar aus heutiger Sicht nicht mehr ganz so wichtig. Beeinflusst aber die Klickrate dennoch.

Tipp: Gib immer den Title Tag und die Meta-Description von Hand an und überlasse dies nicht einem Plugin oder Google. Das ist nicht nur aus SEO Sicht besser. Sondern verbessert Deine Klickrate, wenn Du hier gut formulierst.

SEO Tipp Nr.5: Bilder und Videos

Bilder und Videos haben in den vergangenen Jahren sehr viel mehr Aufmerksamkeit bekommen. Sie lockern aber auch Deinen Text auf. Für Deinen Leser ist es nicht mehr so anstrengend Deine Beträge zu lesen, wenn Du schöne Bilder mit in Deine Beträge einbaust.

Auch mit Bildern kannst Du zusätzlich noch Informationen übermitteln. Statistiken beispielsweise oder ähnliches.

Gleichzeitig kannst Du hier auch Dein Onpage SEO noch etwas aufwerten. Verwende in den Dateinamen möglichst auch Dein Keyword oder gestalte Ihn passen zur Überschrift des Absatzes, indem Du das Bild einfügst. Ebenso solltest Du immer auch ein Altattribut angeben.

Tipp: Ich verwende hier gern Fotos. Bilder sind für die Onpage Optimierung in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Es macht zwar etwas Mühe die Dateinamen zu ändern und auch die Alt-Texte anzupassen. Jedoch bekommst Du dann auch Besucher über die Google Bildersuche. Daran solltest Du denken und es für Dich nutzen.

SEO Tipp Nr.6: externe Verlinkung

Viele Blogbetreiber scheuen sich Links auf andere Blogs in Ihre Texte mit einzubauen. Das ist aber wirklich Quatsch. Zum Einen mögen es Deine Leser, wenn Du auf andere für Deine Leser wichtige Informationen auch aufmerksam machst. Und zum Anderen mag es auch Google, wenn Du auf andere Websites aufmerksam machst. Google wertet dies positiv. Somit hast Du hierdurch keinen Nachteil, sondern viel mehr durch ein besseres Ranking sogar noch einen großen Vorteil auf Deiner Seite.

Tipp: Baue immer auch Links zu thematisch passenden Beiträgen, von fremden Websites, bei Dir mit ein. Das verschafft Dir einen Vorteil.

Das kannst Du gerne auch hier nachlesen: Onpage SEO Checkliste von Peer Wandiger

SEO Tipp Nr.7: interne Verlinkung

Eine gute interne Verlinkung ist ganz besonders wichtig. Damit kannst Du bestimmte Beiträge auf Deiner Website hervorheben und in den Rankings auch pushen. Eine interne Verlinkung ist aus zweierlei Sichtweise wichtig. Zum Einen findet sich ein Website Besucher besser zu Recht auf deiner Seite. Zum Anderen kann Google Deine Seite um einiges besser crawlen und entsprechend in den Suchergebnissen einordnen.

Verwende verschiedene Möglichkeiten der internen Verlinkung. Was Du heute auf fast jedem Blog findest, ist beispielsweise eine Auflistung ähnlicher Artikel. Das kannst Du recht einfach mit einem Plugin erledigen und wird dann vollautomatisch vom Plugin übernommen. Aber verlinke auch im Text, wenn es sinnvoll ist.

Tipp: Betrachte die interne Verlinkung Deines Blogs als eine zweite Navigation. Gerade diese ist besonders wertvoll für Deine Besucher. Je sinnvoller Deine interne Verlinkung aufgebaut ist. Umso reger wird diese von Deinen Besuchern auch genutzt. Das senkt Deine Bounce Rate und hebt Dich in den Rankings deutlich an.

SEO Tipp Nr.8: sprechende URLs

In WordPress kannst Du unter Permalinks Deine URLs entsprechend einstellen. Verwende hier als URL immer den Beitragsnamen. Die URL ist nicht ganz unwichtig. Zum Einen wird diese in den Google Suchergebnissen dargestellt und vom Google User auch gelesen. Zum Anderen nutzt diese aber auch Google um Deine Beiträge in den Suchergebnissen zu platzieren. Es macht somit keinen Sinn, hier eine einfache Nummerierung zu verwenden.

Auch das Datum gehört eigentlich nicht in die URL. Hier gibt es nur wenige Ausnahmen. Wenn Du beispielsweise einen Nachrichte Blog führst. Dann ist es ratsam das Datum in der URL anzuzeigen. Sonst jedoch nicht.

Tipp: Gehe in WordPress auf Einstellungen und klicke auf Permalinks. Dort stellst Du sicher, dass die Permalinks auf Beiträge eingestellt sind. Das war es auch schon.

SEO Tipp Nr.9: Ladezeiten

Gerade die Ladezeit Deiner Website ist in den vergangenen Jahren in den Vordergrund gerückt. Immer mehr Besucher kommen übers Smartphone auf Deine Website. Da viele Smartphone User nun von Unterwegs auf Deine Website gelangen, ist das Ladevolumen oftmals auch etwas eingeschränkt. Das sollte man im Auge behalten.

Wenn Deine Website länger als 3 Sekunden zum Laden benötigt, verschwinden 76% Deiner Besucher wieder, ohne auch nur einen Blick auf Deine Website geworfen zu haben. Das ist natürlich fatal.

Es gibt viele Möglichkeiten, Deine Ladezeiten zu verkürzen. An erster Stelle steht hier ein schnelleres Hosting zu verwenden. Es macht somit Sinn, ein paar Euro mehr für ein gutes und schnelles Hosting zu investieren. Aber auch über die Größe Deiner Bilddateien kannst Du oftmals einiges rausholen. Darüberhinaus gibt es auch sogenannte Caching Plugins für WordPress. Es gibt also viele Möglichkeiten Deine Ladezeiten zu verkürzen. Je schneller Deine Website lädt, umso besser.

Fazit: Onpage SEO Tipps

Ich habe in der Liste jetzt nur die wichtigsten Punkte angesprochen. Es gibt jedoch jede Menge kleine Bausteine, auf die man bei der Onpage Optimierung achten sollte. Einiges muss man auch erst testen, um herauszufinden, was Deine Website Besucher mögen. Es gilt bei der SEO Onpage Optimierung, das richtige Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen herauszufinden. Manchmal ist der Aufwand so groß, dass man besser einen kleinen Nachteil in Kauf nimmt. Aber man kann durchaus mit vielen kleinen Punkten, eine ganze Menge Boden in den Suchergebnissen gut machen.

 



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